
Ab Mitternacht am 25. Februar begann das Vereinigte Königreich, die elektronische Reisegenehmigung (ETA) für alle visumfreien Reisenden vollständig durchzusetzen und ersetzte physische Visavignetten bei den meisten Besuchervisum-Inhabern durch digitale eVisas. Diese politische Änderung – in einer schriftlichen Erklärung an das Unterhaus formalisiert – beendet eine neunmonatige Übergangsphase, in der Fluggesellschaften EU-Passagiere mit bloßer ETA-Anmeldung an Bord lassen konnten. Nun müssen die Fluggesellschaften vor Abflug sicherstellen, dass jeder Passagier ohne britischen oder irischen Pass eine gültige ETA, ein eVisa oder eine andere digitale Genehmigung besitzt, andernfalls drohen Bußgelder.
Der Fernsehsender ČT24 berichtete am Abend des 25. Februar mit Aufnahmen von verwirrten Doppelstaatsbürgern Tschechien-Großbritannien, denen in Brünn trotz Vorlage ihres tschechischen Passes das Boarding verweigert wurde. Nach den neuen Regeln müssen britische Doppelstaatsbürger mit einem gültigen britischen Pass oder einem Certificate of Entitlement reisen; eine ETA reicht nicht aus. Reisebüros melden einen Anstieg kurzfristiger Passverlängerungsanträge von tschechischen Führungskräften mit ruhender britischer Staatsbürgerschaft, die früher in London tätig waren.
Für Firmenmobilitätsteams ist die größte operative Änderung die Dokumentenverwaltung. Mitarbeiter, die nach dem 25. Februar ein britisches Besuchervisum erhalten, bekommen eine E-Mail mit der Aufforderung, ein UKVI-Konto zu erstellen; ihr Visum existiert nur noch als eVisa, das mit dem Passchip verknüpft ist. Die Passnummern müssen stets aktuell gehalten werden, um „No-Match“-Fehler zu vermeiden, die zu Boarding-Verweigerungen führen können. Experten empfehlen, die Reisendenprofile mit UKVI-Referenzen zu aktualisieren, ETA- oder eVisa-Statusfelder in Duty-of-Care-Dashboards einzufügen und Notfallpläne für Datenabweichungen am Gate zu üben.
Kosten und Bearbeitungszeit bleiben moderat – eine ETA kostet weiterhin 20 Pfund und wird meist innerhalb von Minuten genehmigt – der Hauptkritikpunkt ist die Umstellung der Abläufe. Fluggesellschaften ab Prag, Ostrava und Brünn haben neue DCS-Softwaremodule eingeführt, die in Echtzeit mit den Datenbanken des britischen Innenministeriums kommunizieren. Erste Berichte zeigen, dass sich die Check-in-Zeiten für Flüge nach Großbritannien am Einführungstag um 3–4 Minuten pro Passagier verlängerten, was sich innerhalb weniger Wochen normalisieren soll.
Tschechische Exporteure begrüßen die höhere Planbarkeit durch digitale Statusprüfungen, warnen jedoch, dass erste Quartalsreisen von Handelsdelegationen sich verzögern könnten, wenn Schlüsselmitarbeiter ungeklärte Passabweichungen feststellen. Mobilitätsverantwortliche sollten die Reisenden mit Ziel Großbritannien umgehend überprüfen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Erstellung von UKVI-Konten und Dokumentenverknüpfungen verteilen.
Der Fernsehsender ČT24 berichtete am Abend des 25. Februar mit Aufnahmen von verwirrten Doppelstaatsbürgern Tschechien-Großbritannien, denen in Brünn trotz Vorlage ihres tschechischen Passes das Boarding verweigert wurde. Nach den neuen Regeln müssen britische Doppelstaatsbürger mit einem gültigen britischen Pass oder einem Certificate of Entitlement reisen; eine ETA reicht nicht aus. Reisebüros melden einen Anstieg kurzfristiger Passverlängerungsanträge von tschechischen Führungskräften mit ruhender britischer Staatsbürgerschaft, die früher in London tätig waren.
Für Firmenmobilitätsteams ist die größte operative Änderung die Dokumentenverwaltung. Mitarbeiter, die nach dem 25. Februar ein britisches Besuchervisum erhalten, bekommen eine E-Mail mit der Aufforderung, ein UKVI-Konto zu erstellen; ihr Visum existiert nur noch als eVisa, das mit dem Passchip verknüpft ist. Die Passnummern müssen stets aktuell gehalten werden, um „No-Match“-Fehler zu vermeiden, die zu Boarding-Verweigerungen führen können. Experten empfehlen, die Reisendenprofile mit UKVI-Referenzen zu aktualisieren, ETA- oder eVisa-Statusfelder in Duty-of-Care-Dashboards einzufügen und Notfallpläne für Datenabweichungen am Gate zu üben.
Kosten und Bearbeitungszeit bleiben moderat – eine ETA kostet weiterhin 20 Pfund und wird meist innerhalb von Minuten genehmigt – der Hauptkritikpunkt ist die Umstellung der Abläufe. Fluggesellschaften ab Prag, Ostrava und Brünn haben neue DCS-Softwaremodule eingeführt, die in Echtzeit mit den Datenbanken des britischen Innenministeriums kommunizieren. Erste Berichte zeigen, dass sich die Check-in-Zeiten für Flüge nach Großbritannien am Einführungstag um 3–4 Minuten pro Passagier verlängerten, was sich innerhalb weniger Wochen normalisieren soll.
Tschechische Exporteure begrüßen die höhere Planbarkeit durch digitale Statusprüfungen, warnen jedoch, dass erste Quartalsreisen von Handelsdelegationen sich verzögern könnten, wenn Schlüsselmitarbeiter ungeklärte Passabweichungen feststellen. Mobilitätsverantwortliche sollten die Reisenden mit Ziel Großbritannien umgehend überprüfen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Erstellung von UKVI-Konten und Dokumentenverknüpfungen verteilen.
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