
Brasilianische Staatsbürger, die eine Reise nach Portugal planen, müssen künftig einen zusätzlichen Tag – und möglicherweise einen weiteren Inlandsflug – in ihre Planung einbeziehen. Das portugiesische Außenministerium in Lissabon bestätigte, dass ab dem 17. April 2026 alle Brasilianer, die ein Schengen-Kurzzeitvisum oder ein portugiesisches Langzeitvisum beantragen, ihre Anträge persönlich in einem der neun VFS Global Zentren oder bei einem portugiesischen Konsulat einreichen müssen.
Die Entscheidung beendet die während der Pandemie eingeführte Möglichkeit der postalischen Antragstellung, die etwa 40 Prozent der 105.000 brasilianischen Anträge im Jahr 2025 abwickelte. Sicherheit geht vor. Portugiesische Behörden berichten, dass über 30 Prozent der per Kurier eingereichten Anträge unvollständig ankamen, was die Mitarbeiter im Hintergrund zwang, fehlende Dokumente nachzufordern und die Bearbeitung um bis zu drei Wochen verzögerte. Persönliche Termine ermöglichen die biometrische Erfassung und die sofortige Überprüfung der Dokumente, was Betrug reduziert und den Verwaltungsaufwand verringert.
Herausforderungen für Unternehmen. Multinationale Unternehmen, die regelmäßig Mitarbeiter nach Portugal entsenden – insbesondere aus den Bereichen Energie, Ingenieurwesen und IT-Outsourcing – sehen sich mit höheren Compliance-Kosten konfrontiert. Ein Expat aus Manaus muss möglicherweise für die biometrische Erfassung nach Brasília fliegen, was die durchschnittlichen Antragskosten um rund 2.000 R$ (etwa 350 €) inklusive Reise und Unterkunft erhöht. Umzügeberatungen empfehlen, Antragsteller zu bündeln und Premium-Termine in São Paulo oder Rio de Janeiro zu buchen, um Projekte im Zeitplan zu halten.
Regionale Auswirkungen. Einwanderungsanwälte erwarten, dass Spanien und Italien – beide wichtige Zielländer für brasilianische Anträge – die Ergebnisse in Portugal genau beobachten werden. Sollten die Betrugsraten sinken, könnten ähnliche persönliche Antragspflichten im gesamten Schengen-Raum eingeführt werden, was die Mobilitätsbudgets brasilianischer Arbeitgeber weiter einschränken würde.
Praktische Tipps. Antragsteller sollten gescannte Originaldokumente vorab im VFS-Portal hochladen, mit apostillierten Unterlagen erscheinen und mindestens vier Wochen von der Terminbuchung bis zum Termin einplanen, da die Zentren mit kurzfristiger Nachfrage vor den Osterferien rechnen.
Die Entscheidung beendet die während der Pandemie eingeführte Möglichkeit der postalischen Antragstellung, die etwa 40 Prozent der 105.000 brasilianischen Anträge im Jahr 2025 abwickelte. Sicherheit geht vor. Portugiesische Behörden berichten, dass über 30 Prozent der per Kurier eingereichten Anträge unvollständig ankamen, was die Mitarbeiter im Hintergrund zwang, fehlende Dokumente nachzufordern und die Bearbeitung um bis zu drei Wochen verzögerte. Persönliche Termine ermöglichen die biometrische Erfassung und die sofortige Überprüfung der Dokumente, was Betrug reduziert und den Verwaltungsaufwand verringert.
Herausforderungen für Unternehmen. Multinationale Unternehmen, die regelmäßig Mitarbeiter nach Portugal entsenden – insbesondere aus den Bereichen Energie, Ingenieurwesen und IT-Outsourcing – sehen sich mit höheren Compliance-Kosten konfrontiert. Ein Expat aus Manaus muss möglicherweise für die biometrische Erfassung nach Brasília fliegen, was die durchschnittlichen Antragskosten um rund 2.000 R$ (etwa 350 €) inklusive Reise und Unterkunft erhöht. Umzügeberatungen empfehlen, Antragsteller zu bündeln und Premium-Termine in São Paulo oder Rio de Janeiro zu buchen, um Projekte im Zeitplan zu halten.
Regionale Auswirkungen. Einwanderungsanwälte erwarten, dass Spanien und Italien – beide wichtige Zielländer für brasilianische Anträge – die Ergebnisse in Portugal genau beobachten werden. Sollten die Betrugsraten sinken, könnten ähnliche persönliche Antragspflichten im gesamten Schengen-Raum eingeführt werden, was die Mobilitätsbudgets brasilianischer Arbeitgeber weiter einschränken würde.
Praktische Tipps. Antragsteller sollten gescannte Originaldokumente vorab im VFS-Portal hochladen, mit apostillierten Unterlagen erscheinen und mindestens vier Wochen von der Terminbuchung bis zum Termin einplanen, da die Zentren mit kurzfristiger Nachfrage vor den Osterferien rechnen.
Quelle: The Portugal News