
Nur wenige Wochen nachdem Dublin den ersten Frachtflug von Aer Lingus nach Recife gefeiert hat, hat Brasilien die bilateralen Beziehungen durch die Abschaffung der Visapflicht für irische Inhaber eines regulären Reisepasses weiter verbessert. Die interministerielle Verordnung 18/2026, veröffentlicht und in Kraft getreten am 4. März 2026, erlaubt irischen Staatsbürgern die visafreie Einreise zu touristischen Zwecken, Konferenzen oder kurzen Geschäftstreffen für 30 Tage, mit einmaliger Verlängerungsmöglichkeit auf insgesamt 90 Tage innerhalb von 12 Monaten. Eine Gegenseitigkeit ist optional. Im Gegensatz zu China hat Irland Brasilianern diese Erleichterung noch nicht gewährt, doch Brasília argumentiert, dass selektive einseitige Visafreiheiten helfen, die Herkunftsmärkte zu diversifizieren und mit dem Tourismusplan „Open Doors 2026“ im Einklang stehen.
Für Irland, dessen Besucherzahlen vor der Pandemie bei rund 15.000 lagen, entfällt damit ein Antragsverfahren, das etwa 120 US-Dollar kostet und zwei Wochen Bearbeitungszeit in Anspruch nimmt. Geschäftliche Vorteile: Das Büro von Enterprise Ireland in São Paulo berichtet, dass Fintech- und Agritech-Delegationen ihre Reisen oft verschieben, weil die Bearbeitungszeiten für E-Visa nicht mit den engen Geschäftszyklen harmonieren. Die Visafreiheit beseitigt dieses Hindernis und ermöglicht es irischen KMU, kurzfristig am Web Summit Rio im April teilzunehmen. Auch irische Ingenieurbüros, die an Brasiliens Offshore-Windprojekten arbeiten, profitieren, da Techniker für Standortbegehungen ohne bürokratische Hürden einfliegen können.
Wichtige Hinweise zur Einhaltung: Erwerbstätigkeit bleibt unter der Visafreiheit verboten, und Grenzbeamte werden weiterhin Nachweise über finanzielle Mittel und Weiterreise verlangen. Mobilitätsmanager sollten die kumulierten Aufenthaltszeiten genau überwachen, um unbeabsichtigte Überschreitungen zu vermeiden, die mit täglichen Geldstrafen belegt werden und zukünftige Einreisen gefährden können.
Flugverbindungen: Die Zubringerflüge von TAP zwischen Lissabon und Dublin sowie das Pariser Drehkreuz von Air France-KLM bleiben die schnellsten Verbindungen. LATAM prüft Berichten zufolge eine saisonale Verbindung Dublin–São Paulo, falls die Nachfrage steigt.
Für Irland, dessen Besucherzahlen vor der Pandemie bei rund 15.000 lagen, entfällt damit ein Antragsverfahren, das etwa 120 US-Dollar kostet und zwei Wochen Bearbeitungszeit in Anspruch nimmt. Geschäftliche Vorteile: Das Büro von Enterprise Ireland in São Paulo berichtet, dass Fintech- und Agritech-Delegationen ihre Reisen oft verschieben, weil die Bearbeitungszeiten für E-Visa nicht mit den engen Geschäftszyklen harmonieren. Die Visafreiheit beseitigt dieses Hindernis und ermöglicht es irischen KMU, kurzfristig am Web Summit Rio im April teilzunehmen. Auch irische Ingenieurbüros, die an Brasiliens Offshore-Windprojekten arbeiten, profitieren, da Techniker für Standortbegehungen ohne bürokratische Hürden einfliegen können.
Wichtige Hinweise zur Einhaltung: Erwerbstätigkeit bleibt unter der Visafreiheit verboten, und Grenzbeamte werden weiterhin Nachweise über finanzielle Mittel und Weiterreise verlangen. Mobilitätsmanager sollten die kumulierten Aufenthaltszeiten genau überwachen, um unbeabsichtigte Überschreitungen zu vermeiden, die mit täglichen Geldstrafen belegt werden und zukünftige Einreisen gefährden können.
Flugverbindungen: Die Zubringerflüge von TAP zwischen Lissabon und Dublin sowie das Pariser Drehkreuz von Air France-KLM bleiben die schnellsten Verbindungen. LATAM prüft Berichten zufolge eine saisonale Verbindung Dublin–São Paulo, falls die Nachfrage steigt.
Quelle: VisaVerge
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