
Inhaber eines irischen Reisepasses können ab sofort ohne Visum für Kurzaufenthalte nach Brasilien einreisen, nachdem Brasília am 4. März 2026 die Interministerielle Verordnung 18/2026 erlassen hat. Die Regelung erlaubt visumfreien Aufenthalt für Tourismus, Konferenzen und Geschäftstreffen von bis zu 30 Tagen pro Besuch, mit der Möglichkeit einer einmaligen Verlängerung vor Ort auf maximal 90 Tage innerhalb von 12 Monaten. Damit entfällt die bisherige Antragsprozedur, die rund 120 US-Dollar kostete und bis zu zwei Wochen dauerte.
Diese Änderung ist Teil der brasilianischen Strategie „Open Doors 2026“, mit der der Incoming-Tourismus belebt und ausländische Investitionen angezogen werden sollen. Irland reiht sich damit neben China, Dänemark, Frankreich und fünf weiteren Ländern in die neue Visumfreiliste ein, die aufgrund ihres hohen Ausgabeverhaltens und wachsender bilateraler Handelsbeziehungen ausgewählt wurden. Experten von Travel and Tour World prognostizieren innerhalb von zwei Jahren einen Anstieg der irischen Besucherzahlen um 25 %, getrieben von der nachgeholten Reiselust nach der Pandemie.
Für Unternehmen vereinfacht die Visumfreiheit kurzfristige Geschäftsreisen nach São Paulo und Rio, wichtige Drehkreuze für Irlands Export von Ingenieurleistungen, Agrartechnologie und Fintech. Mobilitätsmanager müssen jedoch weiterhin die kumulierten Aufenthaltszeiten im Blick behalten, da Überziehungen und bezahlte Arbeit im Besucherkategorie verboten bleiben. Längere Einsätze erfordern ein temporäres Arbeitsvisum.
Fluggesellschaften passen bereits ihre Kapazitäten an: TAP kündigt zusätzliche Verbindungen zwischen Lissabon und São Paulo für die Sommerhochsaison an, während Air France-KLM eine Aufstockung der Paris-Verbindung prüft, um den Zubringerverkehr aus Dublin zu verbessern. Reisebestimmungen sollten aktualisiert werden, um die neuen Dokumentenanforderungen – regulärer Reisepass, Nachweis der Weiterreise und finanzieller Mittel – ohne E-Visum widerzuspiegeln. Irische Staatsbürger sollten kurz vor Abreise die aktuellen Einreisebestimmungen prüfen, da Brasilien sich das Recht vorbehält, Visa einseitig wieder einzuführen.
Der visumfreie Zugang stärkt zudem das ohnehin gute Mobilitätsranking des irischen Reisepasses, der nun fast alle wichtigen lateinamerikanischen Volkswirtschaften visumfrei oder mit E-Visum zugänglich macht. Für kleine und mittlere Unternehmen, die den brasilianischen Markt erschließen wollen, fällt der Zeitpunkt mit einem vollen Messekalender zusammen und könnte die Kosten für erste Markttests senken.
Diese Änderung ist Teil der brasilianischen Strategie „Open Doors 2026“, mit der der Incoming-Tourismus belebt und ausländische Investitionen angezogen werden sollen. Irland reiht sich damit neben China, Dänemark, Frankreich und fünf weiteren Ländern in die neue Visumfreiliste ein, die aufgrund ihres hohen Ausgabeverhaltens und wachsender bilateraler Handelsbeziehungen ausgewählt wurden. Experten von Travel and Tour World prognostizieren innerhalb von zwei Jahren einen Anstieg der irischen Besucherzahlen um 25 %, getrieben von der nachgeholten Reiselust nach der Pandemie.
Für Unternehmen vereinfacht die Visumfreiheit kurzfristige Geschäftsreisen nach São Paulo und Rio, wichtige Drehkreuze für Irlands Export von Ingenieurleistungen, Agrartechnologie und Fintech. Mobilitätsmanager müssen jedoch weiterhin die kumulierten Aufenthaltszeiten im Blick behalten, da Überziehungen und bezahlte Arbeit im Besucherkategorie verboten bleiben. Längere Einsätze erfordern ein temporäres Arbeitsvisum.
Fluggesellschaften passen bereits ihre Kapazitäten an: TAP kündigt zusätzliche Verbindungen zwischen Lissabon und São Paulo für die Sommerhochsaison an, während Air France-KLM eine Aufstockung der Paris-Verbindung prüft, um den Zubringerverkehr aus Dublin zu verbessern. Reisebestimmungen sollten aktualisiert werden, um die neuen Dokumentenanforderungen – regulärer Reisepass, Nachweis der Weiterreise und finanzieller Mittel – ohne E-Visum widerzuspiegeln. Irische Staatsbürger sollten kurz vor Abreise die aktuellen Einreisebestimmungen prüfen, da Brasilien sich das Recht vorbehält, Visa einseitig wieder einzuführen.
Der visumfreie Zugang stärkt zudem das ohnehin gute Mobilitätsranking des irischen Reisepasses, der nun fast alle wichtigen lateinamerikanischen Volkswirtschaften visumfrei oder mit E-Visum zugänglich macht. Für kleine und mittlere Unternehmen, die den brasilianischen Markt erschließen wollen, fällt der Zeitpunkt mit einem vollen Messekalender zusammen und könnte die Kosten für erste Markttests senken.
Quelle: Travel and Tour World
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