
Als die Kämpfe am 1. März 2026 im Golfgebiet eskalierten, rief Außenministerin Helen McEntee die geschätzten 20.000 irischen Staatsbürger in der Region – insbesondere in den VAE – dazu auf, ihren Aufenthaltsort zu registrieren und Schutz zu suchen, während die kommerziellen Flughäfen angegriffen wurden. Das Konsularische Krisenzentrum des Außenministeriums erhielt Tausende Anrufe und veröffentlichte Notfallkontakte sowie Registrierungslinks. In Zusammenarbeit mit EU-Partnern wurde ein Evakuierungsplan mit Charterflügen ausgearbeitet. Nach komplexen Überlandtransfers nach Maskat holte ein von der Regierung gechartertes Airbus A330 am 8. März 189 besonders schutzbedürftige Staatsbürger ab und landete in Dublin. Die Ministerin bestätigte, dass bereits rund 1.500 Bürger in der Woche zuvor mit wieder aufgenommenen kommerziellen Flügen aus Dubai zurückgekehrt waren. Die Krise zwang Mobilitätsmanager dazu, die Fürsorgepflicht für Mitarbeiter im Golfgebiet zu überdenken. Viele multinationale Unternehmen mit Sitz in Irland nutzen Dubai als Drehkreuz für Afrika und Asien; die plötzlichen Luftraumsperrungen zeigten den Wert präziser Reisendenverfolgung und vorab geplanter Ausweichrouten über Oman oder Katar. Personalabteilungen aktualisieren Notfallkontaktlisten und ermutigen Mitarbeiter, sich im Bürgerregistrierungsportal des Außenministeriums anzumelden. Auch Versicherer verschärfen ihre Bedingungen: Mehrere Anbieter stufen die VAE nun als Hochrisikogebiet ein, was zu höheren Prämien oder Ausschlüssen für nicht notwendige Reisen führt. Unternehmen, die Personalwechsel oder Projektstarts im Golf planen, wird geraten, ihre Force-Majeure-Klauseln genau zu prüfen und sicherzustellen, dass Verträge eine Fernabwicklung erlauben, falls Reisen erneut gestört werden. Der Vorfall zeigt die wachsende Bereitschaft der irischen Regierung, groß angelegte Rückführungen durchzuführen – eine Fähigkeit, die zuletzt während der Pandemie 2020 zum Einsatz kam. Er unterstreicht auch die Bedeutung der Registrierung von im Ausland tätigen Mitarbeitern, da nur registrierte Personen vom Außenministerium schnell über verfügbare Charterplätze informiert wurden.