Großbritannien verkürzt Aufenthaltsdauer für Flüchtlinge auf 30 Monate im Rahmen des neuen „Kernschutz“-Modells
Erste Geschäftswoche der britischen elektronischen Reisegenehmigung: Strenge Kontrollen bei Fluggesellschaften und Warnung vor Gebührenerhöhung
Aktualisierte Richtlinien zu Zugeständnissen bei häuslicher Gewalt: Innenministerium ergänzt digitalen Schutz für migrantische Opfer
Neueste Nachrichten
Der Windrush-Beauftragte unterzeichnet Absichtserklärung mit dem Innenministerium zur Verstärkung der Aufsicht
Ein neues Memorandum of Understanding (MoU), das am 2. März 2026 unterzeichnet wurde, formalisierte die Zusammenarbeit zwischen dem Windrush-Beauftragten und dem Innenministerium. Es gewährt dem Beauftragten strukturierten Zugang zu Daten und die Möglichkeit, systematische Probleme bei Entschädigungs- oder Statusfällen zu melden. Das Abkommen zielt darauf ab, die Transparenz und Bearbeitungsgeschwindigkeit für Antragsteller der Windrush-Generation zu verbessern und dadurch indirekt das Risiko für britische Arbeitgeber in Bezug auf das Arbeitsrecht zu verringern.
Asylstatus im Vereinigten Königreich unter neuem „vorübergehenden Schutz“-Regime auf 30 Monate begrenzt
Das Aufenthaltsrecht für Flüchtlinge im Vereinigten Königreich wird von fünf Jahren auf 30 Monate verkürzt, wobei der Status nach Ablauf jeder Frist überprüft wird, bestätigte das Innenministerium am 1. März 2026. Diese Änderung durchbricht die bisherigen langfristigen Wege zur Niederlassung und zwingt Flüchtlinge entweder zur Ausreise, wenn ihre Herkunftsländer als sicher eingestuft werden, oder dazu, ein reguläres Visum zu beantragen. Arbeitgeber müssen ihre Kontrollen der Arbeitserlaubnis verschärfen und sich auf wiederkehrende Gebühren und Bürokratie alle zweieinhalb Jahre einstellen.
Mahmoods Kopenhagener Tour signalisiert britische Wende hin zu dänischen Einwanderungskontrollen
Während eines zweitägigen Besuchs in Dänemark, der am 1. März 2026 endete, befürwortete Innenministerin Shabana Mahmood das strenge Asylmodell Kopenhagens und kündigte Pläne an, zentrale Elemente davon im Vereinigten Königreich zu übernehmen. Dieser Schritt deutet auf kürzere, stärker an Bedingungen geknüpfte Flüchtlingsgenehmigungen sowie strengere Auflagen für Arbeitgeber hin, die Flüchtlinge einstellen oder sponsern. Mobilitätsteams sollten sich auf schnellere Statusüberprüfungen, strengere Dokumentenkontrollen und mögliche Unterbrechungen bei Gemeinschaftssponsoring-Programmen einstellen.
Flüchtlingsaufenthalt wird künftig alle 30 Monate überprüft – Innenministerium führt dänisches Modell ein
Ein exklusiver Bericht des Independent vom späten 1. März 2026 enthüllt detaillierte Informationen zum neuen 30-monatigen Flüchtlingsüberprüfungssystem des Innenministeriums, einschließlich Gebührenpflichten und begrenzter Ausnahmen für unbegleitete Minderjährige. Die Meldung hebt die Kosten- und Compliance-Auswirkungen für Arbeitgeber hervor, die möglicherweise Flüchtlinge nach Ablauf ihrer ersten Aufenthaltserlaubnis für Arbeitsvisa sponsern müssen.
Labour-Peer Alf Dubs verurteilt die Regierung für ihre Verschärfung der harten Migrationspolitik
Lord Alf Dubs, selbst ehemaliger Flüchtlingskind, bezeichnete Shabana Mahmoods verschärfte Pläne für Asyl und Niederlassung in einem Interview vom 1. März 2026 als „enttäuschend“. Seine Kritik deutet auf möglichen Widerstand im House of Lords hin, der bevorstehende Änderungen der Einwanderungsregeln verzögern oder abändern könnte – und damit für Arbeitgeber, die Mitarbeiter ins Vereinigte Königreich versetzen, bewegliche Zielvorgaben bei der Einhaltung der Vorschriften schafft.