Österreich verhängt beispiellose Reisewarnung der Stufe 4 für zehn Länder im Nahen Osten
Erster von der Regierung gecharterter Evakuierungsflug bringt 151 Österreicher aus Golf-Drehkreuzen zurück
Anmeldung für den World Border Security Congress 2026 in Wien eröffnet
Neueste Nachrichten
EU veröffentlicht Nachbewertung des Fonds für Innere Sicherheit – Grenzen & Visa; Österreich wird aufgefordert, Erkenntnisse in die Einführung des EES einfließen zu lassen
Eine am 4. März 2026 den nationalen Parlamenten vorgelegte EU-Bewertung bescheinigt dem Fonds für Innere Sicherheit – Grenzen & Visa messbare Sicherheitsfortschritte und wichtige Grundlagen für das kommende Ein- und Ausreisesystem. Österreich, das 81 Millionen Euro erhielt, wird aufgefordert, die gewonnenen Erkenntnisse – insbesondere bei der vereinfachten Beschaffung und den Leistungsübersichten – bei der finalen Einführung des EES an Flughäfen und Landgrenzen umzusetzen.
myDPD Mobile-App erreicht eine Million Downloads und stärkt Österreichs Vorstoß für digitale grenzüberschreitende Paketmobilität
DPD Österreich gab am 4. März 2026 bekannt, dass seine myDPD-Paketverfolgungs-App die Marke von einer Million Downloads überschritten hat und als beste Paketdienst-App des Landes ausgezeichnet wurde. Dieser Meilenstein unterstreicht den raschen Wandel Österreichs hin zu digitaler, nutzerorientierter grenzüberschreitender Logistik und bietet Mobilitätsmanagern neue Werkzeuge, um den Versand für Expatriates zu optimieren.
Österreich gibt Reisewarnung der höchsten Stufe für zehn Länder im Nahen Osten heraus
Am 3. März 2026 hat Österreich seine Reisehinweise für zehn Staaten im Nahen Osten auf die höchste Sicherheitsstufe 4 angehoben. Dieser Schritt bedeutet faktisch ein Verbot nicht notwendiger Reisen, schränkt konsularische Unterstützung ein und verpflichtet Unternehmen, Personaleinsätze sowie Versicherungsdeckungen zu überprüfen. Firmen mit regionalen Niederlassungen müssen Evakuierungs- und Homeoffice-Pläne aktivieren, während Reisende dazu aufgefordert werden, sich in der Krisen-App des Außenministeriums zu registrieren. Die Entscheidung unterstreicht die zunehmende Instabilität in der Region und deren Auswirkungen auf die Mobilität von Geschäftsreisenden.
Arbeitsgruppe für EU-Visa trifft sich zur Feinabstimmung der digitalen Schengen-Visa-Einführung; Österreich setzt sich für Pilotprojekt ohne Gebühren ein
Beim Treffen der EU-Visaarbeitsgruppe am 3. März 2026 setzte sich Österreich erfolgreich für die Diskussion eines gebührenfreien Pilotprojekts im Zusammenhang mit dem kommenden digitalen Schengen-Visum ein. Die Delegierten bestätigten, dass im Oktober mit den Nutzertests des neuen E-Visum-Portals begonnen wird und die biometrische Erfassung an EU-Flughäfen, darunter auch Wien, bereits läuft. Das Pilotprojekt könnte die Kosten für klimafreundliche Konferenzreisen senken, während Unternehmen ihre IT-Systeme auf JSON-basierte Visumanträge vorbereiten müssen.
Weltgrenzsicherheitskongress in Wien eröffnet: Fokus auf KI-gestützte Passagierkontrollen
Der World Border Security Congress begann am 3. März 2026 in Wien und stellte Österreichs schnelle Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems in den Mittelpunkt. Zudem wurden KI-Lösungen für eine schnellere, risikobasierte Passagierkontrolle präsentiert. Angesichts neuer Compliance-Anforderungen für Fluggesellschaften und Unternehmen vor April 2026 betonte die Veranstaltung die Notwendigkeit, Reiseabläufe und Datenschnittstellen rechtzeitig vor dem Start von EES und digitalen Visa anzupassen.
Das in Wien ansässige Unternehmen Kapsch TrafficCom schließt spanische Umweltzone ab und exportiert österreichische Mobilitätstechnologie
Am 3. März 2026 meldete Kapsch TrafficCom den Abschluss einer 1,4-Millionen-Euro-Niedrigemissionszone in Palencia, Spanien, und stärkt damit Österreichs Position als wichtigen Exporteur intelligenter Mobilitätstechnologien. Das System vereint Kennzeichenerkennung (ANPR), Luftqualitätsüberwachung und eine digitale Genehmigungsplattform und setzt damit einen Maßstab für die bevorstehenden mehr als 200 LEZ-Einführungen in Spanien. Gleichzeitig signalisiert es neue Compliance-Anforderungen für Geschäftsreisende, die in spanischen Städten unterwegs sind.