
Delegierte der Visa-Arbeitsgruppe des Rates – darunter Experten aus Österreich, Island, Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein – trafen sich am 3. März 2026 in Brüssel, um die letzten technischen Details des digitalen Schengen-Visums auszuarbeiten, das ab 2027 die bisherige Papier-Vignette ersetzen wird. Eine von der österreichischen Parlaments-EU-Vertretung veröffentlichte Präsidentschafts-Flashnote zeigt, dass Wien erfolgreich einen Tagesordnungspunkt eingebracht hat, der einen begrenzten Gebührenverzicht für qualifizierte Geschäftsreisende vorsieht, die an Konferenzen in klimafreundlichen Veranstaltungsorten teilnehmen. Österreich argumentiert, dass der Wegfall der 90-Euro-Gebühr für eine eng definierte Gruppe von Kurzzeitbesuchern die Effizienz des neuen Systems unter Beweis stellen und die Ziele des Green Deal der EU unterstützen könnte, indem er klimafreundliche Treffen fördert. Während einige Mitgliedstaaten Bedenken wegen Einnahmeverlusten äußerten, deuteten Kommissionsvertreter an, dass ein Pilotprojekt im Rahmen der noch zu veröffentlichenden Durchführungsverordnung genehmigt werden könnte, sofern Missbrauchskontrollen im EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) und ETIAS integriert sind.
Für Mobilitätsteams ist das Treffen in zweierlei Hinsicht relevant. Erstens bestätigte die Arbeitsgruppe, dass das zentral gehostete Visumsportal und das barcode-basierte Reisetoken im Oktober 2026 einem externen Nutzerakzeptanztest unterzogen werden. Unternehmen, die auf eine hohe Anzahl von Schengen-Visa für Ingenieure und Projektmanager angewiesen sind, sollten die Integration der neuen JSON-basierten Schnittstelle in ihre Reisemanagementsysteme planen. Zweitens könnte die österreichische Idee des Gebührenverzichts, falls angenommen, Kosten und Bearbeitungszeiten für MICE-Reisen (Meetings, Incentives, Konferenzen, Ausstellungen) senken, wobei HR-Teams die Anspruchsvoraussetzungen wie die „Nahe-Null-Kohlenstoff-Zertifizierung“ der Veranstaltungsorte prüfen müssten.
Diplomaten überprüften zudem die Interoperabilität des VIS mit dem EES; Österreich berichtete, dass sein Pilotprojekt am Flughafen Wien täglich 3.500 Drittstaatsangehörige erfasst – Daten, die helfen werden, die biometrische Kapazität an Konsulaten besser zu planen. Das nächste Treffen der Visa-Arbeitsgruppe ist für den 17. April 2026 angesetzt, bei dem ein Entwurf für den gemeinsamen Gebührenkatalog verteilt werden soll. Unternehmen sollten den Prozess über ihre Branchenverbände verfolgen und ihre Mitarbeiter auf ein vollständig digitales Visumserlebnis vorbereiten, einschließlich der möglichen Selbstregistrierung von Fingerabdrücken an Flughafen-Terminals statt in Konsulaten.
Für Mobilitätsteams ist das Treffen in zweierlei Hinsicht relevant. Erstens bestätigte die Arbeitsgruppe, dass das zentral gehostete Visumsportal und das barcode-basierte Reisetoken im Oktober 2026 einem externen Nutzerakzeptanztest unterzogen werden. Unternehmen, die auf eine hohe Anzahl von Schengen-Visa für Ingenieure und Projektmanager angewiesen sind, sollten die Integration der neuen JSON-basierten Schnittstelle in ihre Reisemanagementsysteme planen. Zweitens könnte die österreichische Idee des Gebührenverzichts, falls angenommen, Kosten und Bearbeitungszeiten für MICE-Reisen (Meetings, Incentives, Konferenzen, Ausstellungen) senken, wobei HR-Teams die Anspruchsvoraussetzungen wie die „Nahe-Null-Kohlenstoff-Zertifizierung“ der Veranstaltungsorte prüfen müssten.
Diplomaten überprüften zudem die Interoperabilität des VIS mit dem EES; Österreich berichtete, dass sein Pilotprojekt am Flughafen Wien täglich 3.500 Drittstaatsangehörige erfasst – Daten, die helfen werden, die biometrische Kapazität an Konsulaten besser zu planen. Das nächste Treffen der Visa-Arbeitsgruppe ist für den 17. April 2026 angesetzt, bei dem ein Entwurf für den gemeinsamen Gebührenkatalog verteilt werden soll. Unternehmen sollten den Prozess über ihre Branchenverbände verfolgen und ihre Mitarbeiter auf ein vollständig digitales Visumserlebnis vorbereiten, einschließlich der möglichen Selbstregistrierung von Fingerabdrücken an Flughafen-Terminals statt in Konsulaten.
Wie VisaHQ helfen kann
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