
Während Evakuierungsbusse von Doha, Dubai und Abu Dhabi in die benachbarten Länder Saudi-Arabien und Oman organisiert werden, haben die belgischen Außen- und Verteidigungsministerien klargestellt, dass von diesen Drehkreuzen keine gecharterten Rückführungsflüge angeboten werden. Reisende müssen, sobald sie ein „sicheres Land“ erreicht haben, ihre Rückflugtickets nach Europa selbst kaufen, wobei begrenzte Plätze auf belgischen Militärflugzeugen auf Abruf verfügbar sein könnten. Diese Regelung folgt auf die öffentliche Enttäuschung von Touristen, die eine staatlich organisierte Luftbrücke ähnlich den COVID-19-Rückführungen 2020 erwartet hatten. Die Behörden betonen, dass die aktuelle Krise aktive Kampfhandlungen und sich schnell ändernde Fluggenehmigungsprotokolle umfasst, was groß angelegte Charterflüge unpraktisch macht. Das Verteidigungsministerium hat drei Flugzeuge mit einer Gesamtkapazität von 600 Plätzen reserviert, wobei Kinder, ältere Menschen und medizinische Notfälle Vorrang haben. Unternehmensberater für Fürsorgepflicht empfehlen Arbeitgebern, ihren reisenden Mitarbeitern Vorauszahlungen oder Firmenkreditkarten bereitzustellen, da Einzelfahrten von Riad oder Maskat nach Brüssel derzeit über 1.400 € kosten. Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass durch höhere Gewalt verursachte Überziehungen bei der Einreise nach Belgien reguliert werden können, sofern Reisende Bordkarten und offizielle Mitteilungen der Ministerien vorlegen.
Quelle: The Brussels Times (with Belga)
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