
Ein ausführlicher Verbraucherleitfaden, der am 5. März vom in Dubai ansässigen Portal BLZ.ae veröffentlicht wurde, erläutert die tatsächlichen Kosten und erforderlichen Unterlagen für das fünfjährige Green Visa der VAE – eine selbstgesponserte Aufenthaltserlaubnis, die bei Freiberuflern, Unternehmern und hochqualifizierten Fachkräften zunehmend beliebt ist. Der Artikel fasst die aktuellen Gebührenübersichten sowohl der Bundesbehörde für Identität, Staatsbürgerschaft, Zoll und Hafensicherheit (ICP) als auch der Generaldirektion für Aufenthalts- und Ausländerangelegenheiten in Dubai (GDRFA) zusammen. Laut dem Leitfaden sollten Antragsteller mit Kosten zwischen 3.375 und 4.700 AED für die Hauptgenehmigung rechnen, wenn obligatorische medizinische Untersuchungen, die Ausstellung der Emirates ID und Gebühren für Smart-Services berücksichtigt werden. Die Sponsoringkosten für Ehepartner oder Kinder liegen bei etwa 1.400 AED pro Angehörigem. Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklären die Buchung biometrischer Termine über die ICP „Customer Happiness“-Zentren, die Vorlage von Gehalts- oder Qualifikationsnachweisen sowie die Zahlung der Einreisegenehmigungsgebühren bei Anträgen aus dem Ausland. Für in Dubai ansässige Antragsteller empfiehlt der Leitfaden die Nutzung der Amer-Servicezentren, um häufige Dokumentationsfehler zu vermeiden, die zu Ablehnungen oder Nachbearbeitungsgebühren führen können. Besonders für Mobility-Experten wichtig: Der Artikel bestätigt, dass Green-Visa-Inhaber Familienmitglieder bis zum Alter von 25 Jahren sowie Eltern unter bestimmten Einkommensgrenzen sponsern können – eine Flexibilität, die das Visum zu einer attraktiven Alternative zu arbeitgebergebundenen Aufenthaltserlaubnissen für langfristige Projektverträge macht. Zudem weist der Artikel darauf hin, dass das Green Visa außerhalb der VAE bis zu sechs Monate am Stück gültig bleibt, was längere Geschäftsreisen ohne automatische Visumsstreichung ermöglicht. Obwohl der Inhalt beratend und nicht rechtsverbindlich ist, fasst er verschiedene Regierungsquellen in einer englischsprachigen Referenz zusammen und spart HR-Teams Zeit bei der Erstellung von Kostenkalkulationen oder Onboarding-Paketen für unabhängige Fachkräfte, die in die Emirate ziehen.
Quelle: BLZ.ae