
Die Bundesbehörde für Identität, Staatsbürgerschaft, Zoll und Hafensicherheit der VAE (ICP) bestätigte am 4. März 2026, dass die rund um die Uhr arbeitenden Einwanderungsteams an allen fünf internationalen Flughäfen die Reiseformalitäten für 30.913 Personen abgeschlossen haben, die beim Schließen des Luftraums am 28. Februar in den Emiraten festsaßen. Neben der Ausstellung von Ausreisegenehmigungen organisierten die Behörden Hotelunterkünfte, Bodentransporte und Essensgutscheine, während die Passagiere auf Plätze bei der ersten Welle „außergewöhnlicher“ Flüge warteten, die von der General Civil Aviation Authority (GCAA) genehmigt wurden. Die Flughäfen Dubai International, Abu Dhabi Zayed International, Sharjah, Ras Al Khaimah und Fujairah betrieben jeweils einen reduzierten Flugplan, der über neu eingerichtete Luftkorridore koordiniert wurde und etwa 48 Flüge pro Stunde abwickelt – rund 20 % der normalen Kapazität. Nicht alle entschieden sich für eine sofortige Abreise. Die ICP teilte mit, dass 15.327 Besucher Kurzzeit-Einreisevisa erhielten, um legal in den VAE bleiben zu können, bis der kommerzielle Flugverkehr sich stabilisiert. Diese humanitäre Maßnahme richtet sich an Touristen mit abgelaufenen Visa sowie an Transitpassagiere, die ihre Reise aufgrund von Folgeausfällen in der Region nicht fortsetzen konnten. Große Unternehmen lobten die schnelle Reaktion. Ein globales Logistikunternehmen berichtete gegenüber The National, dass Kunden innerhalb von 36 Stunden nach Öffnung der Korridore wertvolles Personal aus den VAE umleiten konnten, wodurch langwierige Projektverzögerungen vermieden wurden. Reise-Management-Firmen raten Arbeitgebern, die Fürsorgepflicht-Dokumentation aktuell zu halten: Mitarbeiter, die sich für einen Verbleib im Rahmen des Notfall-Visums entscheiden, müssen beim Wechsel zwischen den Emiraten oder beim Check-in in Hotels einen Ausdruck ihres neuen Einwanderungsstatus mitführen. Für die Zukunft warnen die Behörden, dass der Zugang zu den Flughäfen weiterhin streng kontrolliert wird; nur Passagiere mit bestätigten Buchungen dürfen die Terminals betreten. Mobilitätsmanager sollten sicherstellen, dass Reisende vor dem Einsatz von Bodentransporten Benachrichtigungen der Fluggesellschaft erhalten und bei mehrstufigen Reiserouten zusätzliche Umsteigezeiten einplanen, solange der regionale Luftraum volatil bleibt.
Quelle: The National
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