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Die chinesische Botschaft in Katar ruft ihre Staatsbürger dazu auf, die wieder aufgenommenen Flüge angesichts der regionalen Unruhen zu nutzen

März 7, 2026
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Die chinesische Botschaft in Katar ruft ihre Staatsbürger dazu auf, die wieder aufgenommenen Flüge angesichts der regionalen Unruhen zu nutzen
Die Botschaft der Volksrepublik China in Doha veröffentlichte am 6. März um 18:53 Uhr Ortszeit eine dringende „Konsularische Erinnerung“, in der sie auf die anhaltende Unsicherheit im Golfgebiet hinweist und chinesische Staatsangehörige dazu auffordert, Katar zu verlassen, solange kommerzielle Reisemöglichkeiten bestehen. In der Mitteilung wird darauf hingewiesen, dass seit dem 5. März nationale Fluggesellschaften schrittweise den Flugverkehr zwischen dem chinesischen Festland und den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman sowie Saudi-Arabien wieder aufnehmen, während Direktflüge zwischen Doha und China weiterhin ausgesetzt sind. Reisende werden ermutigt, Tickets über akkreditierte katarische Reisebüros zu buchen und gegebenenfalls über Drittstaaten umzusteigen. Botschaftsvertreter betonen, dass der Konflikt im Nahen Osten unerwartete Luftraumsperrungen auslösen kann. Chinesische Staatsbürger, die sich noch in Katar aufhalten, sollten „rechtzeitig Evakuierungsmaßnahmen treffen“ und den Kontakt zu Fluggesellschaften sowie der Botschaft eng halten. Bei Problemen wird empfohlen, die 24-Stunden-Schutz-Hotline der Mission (+974-3017-7679) oder die globale MFA-Hotline in Peking zu kontaktieren. Die Mitteilung wiederholt zudem die örtlichen Notrufnummern (Polizei/Ambulanz 999) und grundlegende Sicherheitshinweise. Die Warnung folgt einer umfassenderen Bekanntgabe des Außenministeriums in Peking am selben Tag und zeigt die enge Abstimmung zwischen der Hauptstadt und den Einsatzstellen vor Ort. Unternehmen mit Mitarbeitern in Katars LNG-, Bau- oder WM-Nachfolgeprojekten sollten Evakuierungspläne überprüfen und sicherstellen, dass ihre Angestellten mehrere Einreisevisa für alternative Transitpunkte wie Dubai oder Maskat besitzen. Mobilitätsmanager sollten beachten, dass die meisten Reiseversicherer Katar inzwischen als „erhöhtes Risiko“ einstufen, was Meldepflichten und in einigen Fällen Zuschläge für Kriegsrisiken auf Tickets nach sich zieht. Rückkehrende Reisende müssen mit intensiveren Befragungen bei der chinesischen Einreise rechnen, da Grenzbeamte mögliche Kontakte zu Konfliktgebieten prüfen. Praktisch bedeutet die Botschaftserinnerung, dass Expats und Kurzzeitbesucher schnell handeln sollten; die Kapazitäten der wenigen wieder aufgenommenen Flüge werden voraussichtlich schnell ausgebucht sein, und künftige Flugpläne hängen vom Verlauf des Konflikts ab. Arbeitgeber werden geraten, erstattungsfähige Tickets zu finanzieren und Reisende auf mögliche kurzfristige Umleitungen über Europa oder Südostasien vorzubereiten.
Quelle: Embassy of China in Qatar – Consular Reminder

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