
Die Fluggesellschaft Emirates, die Flagge Dubais, bestätigte, dass sie am Nachmittag des 7. März erfolgreich eine Reihe von Langstreckenflügen wieder aufgenommen hat und damit eine siebentägige Betriebspause beendete. Die ersten Flüge deckten 45 globale Ziele ab – von Sydney und São Paulo bis Manchester – und boten rund 15.000 Sitzplätze für Abflüge an. Die Airline erklärte, dass Sicherheitsprüfungen in Abstimmung mit dem Verteidigungsministerium der VAE vor jeder Flugplanung durchgeführt wurden. Kunden mit Buchungen vom 28. Februar bis 31. März können ihre Reisedaten nun gebührenfrei ändern oder eine Rückerstattung beantragen. Emirates SkyCargo hat zudem den begrenzten Frachttransport auf Passagierjets wieder aufgenommen, was von Exporteuren begrüßt wird, die während der Schließung verderbliche Waren über Maskat umleiten mussten. Alle Check-in-Einrichtungen in Dubai bleiben geschlossen, und es werden nur Transitpassagiere mit bestätigten Anschlussflügen akzeptiert. Für Unternehmen ist die Rückkehr von Emirates ein Indikator für eine breitere Normalisierung. Die Airline kontrolliert über 60 % der Sitzplatzkapazität am Flughafen Dubai (DXB) und ist aufgrund ihres umfangreichen Netzwerks und der Loyalitätsprogramme bevorzugter Partner vieler Firmenmobilitätsprogramme. Personalabteilungen sollten ihre Reisegenehmigungsprozesse überprüfen: Emirates warnt, dass Flüge bei einer Verschlechterung der regionalen Sicherheitslage kurzfristig umgeplant werden können. Reisebüros rechnen mit einem vorübergehenden Preisanstieg, da die aufgestaute Nachfrage auf ein begrenztes Angebot trifft. Mobilitätsmanager werden empfohlen, wichtige Flüge frühzeitig zu buchen, alternative Drehkreuze wie Riad oder Doha für weniger dringende Reisen in Betracht zu ziehen und Mitarbeiter über längere Blockzeiten aufgrund von Luftraumumleitungen zu informieren.
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