
Indiens zwei staatliche Fluggesellschaften haben am 7. März einen Notfallflugplan aktiviert und 43 zusätzliche Verbindungen zwischen Abu Dhabi, Dubai, Sharjah und Ras Al Khaimah sowie neun indischen Metropolen eingerichtet. Weitere sieben Flüge verbanden Muscat und Jeddah und boten fast 9.000 Sitzplätze für gestrandete Passagiere an. Der Plan – gemeinsam von Indiens Luftfahrtbehörde DGCA und der UAE-GCAA genehmigt – gewährte vorrangiges Boarding für Reisende mit zuvor stornierten Buchungen. Beide Airlines verzichteten auf Umbuchungsgebühren und Tarifdifferenzen für Tickets, die bis zum 4. März ausgestellt wurden, und richteten einen speziellen WhatsApp-Bot für Änderungsanfragen ein. Diese lebenswichtige Maßnahme ist besonders wichtig für Arbeitgeber im Golfstaat: Rund 27 % der Arbeitskräfte in den VAE sind Inder, viele waren kurz vor Eskalation der Konflikte für Schulferien in die Heimat gereist. Branchen wie Bau, Gesundheitswesen und IT-Outsourcing sahen sich sofort mit Personalengpässen konfrontiert. Durch die Wiederaufnahme des zweigleisigen Flugverkehrs können Unternehmen nun Schlüsselpersonal zurückholen und Projektteams wieder rotieren lassen. Mobilitätsteams sollten beachten, dass einige Rückflüge über alternative Routen geführt werden, um gesperrten Luftraum zu umgehen, was die Flugzeit um zwei bis drei Stunden verlängert. Arbeitgeber sind weiterhin dafür verantwortlich, dass die Visa der Mitarbeiter für die Wiedereinreise gültig sind und eventuelle Lücken in der Krankenversicherung vor der Reise behoben wurden.
Quelle: Air India press note
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