
Die führende Fluggesellschaft Dubais, Emirates, bestätigte am 6. März, dass sie bereits 83 Ziele anfliegt und erwartet, ihr gesamtes Netzwerk von 140 Städten „in den kommenden Tagen“ wieder hochzufahren, sofern die Sicherheitsfreigaben weiterhin erteilt werden. Diese Ankündigung stellt den bisher bedeutendsten Schritt in der Erholung des Luftverkehrs in den VAE nach der Krise dar. Emirates hatte seinen Flugplan auf ein Minimum reduziert, nachdem die VAE am 28. Februar ihren Luftraum teilweise geschlossen hatten, als Reaktion auf iranische Raketen- und Drohnenangriffe im Golfgebiet. In der vergangenen Woche hat die General Civil Aviation Authority (GCAA) die Flugrouten schrittweise wieder geöffnet, sodass die Airline bis zum 7. März 106 tägliche Hin- und Rückflüge durchführen kann – fast 60 % des normalen Betriebs. Emirates konzentriert die anfängliche Kapazität auf die am stärksten nachgefragten Strecken. Im Vereinigten Königreich werden täglich 11 Flüge an fünf Flughäfen angeboten, während Indien mit 22 täglichen Verbindungen an neun Flughäfen bedient wird. Sieben US-Ziele bleiben im Flugplan, um die wichtige transatlantisch-golfregionale Geschäftsverbindung zu sichern. Auch regionale Frequenzen nach Kairo, Dschidda und Riad werden wieder aufgenommen. Mobilitätsmanager in Unternehmen werden aufgefordert, Reisende nur dann zum Flughafen zu schicken, wenn sie einen bestätigten Sitzplatz haben; die Airline priorisiert Passagiere, deren frühere Flüge gestrichen wurden. Umbuchungsgebühren entfallen für Tickets, die vor dem 28. Februar ausgestellt wurden und für Reisen bis zum 31. März gelten – eine Maßnahme, die Unternehmen hilft, zusätzliche Kosten zu vermeiden und gleichzeitig Dienstreisen planmäßig durchzuführen. Für Arbeitgeber mit Expatriates ist die Botschaft klar: Mobilitätsprogramme können vorsichtig wieder mit kurzfristigen Einsätzen starten, aber die Reiseplanung sollte flexibel bleiben. Auch wenn Emirates auf eine Rückkehr zum „Normalbetrieb“ zusteuert, warnt die Airline, dass sich Flugpläne kurzfristig ändern können, falls die regionalen Spannungen erneut aufflammen. HR- und Reiseteams sollten daher weiterhin täglich die Informationen der Fluggesellschaft und der GCAA verfolgen und sicherstellen, dass Reisende sich bei den Krisenwarnsystemen ihrer Botschaften registrieren.
Quelle: Gulf News
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