
Das österreichische Außenministerium (BMEIA) hat am 7. März 2026 seine Reisehinweise für den weiteren Nahen Osten verschärft, nachdem nächtliche Raketenangriffe zwischen Israel, Iran und nichtstaatlichen Akteuren das regionale Risiko stark erhöht haben. In einer um 14:00 Uhr Ortszeit veröffentlichten Mitteilung stufte das Ministerium für zehn Länder – darunter Bahrain, Iran, Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Libanon, Katar, Syrien und die Vereinigten Arabischen Emirate – die Warnstufe 4 („Reisen nicht empfohlen“) hoch oder bestätigte sie, während Oman und Saudi-Arabien als Hochrisikogebiete der Stufe 3 eingestuft wurden.
Beamte erklärten, dass die Krisenzelle in Wien seit Samstagmorgen täglich tagt, um Fluchtwege zu planen und sich mit EU-Partnern über gemeinsame Rückholflüge abzustimmen. Seit dem 5. März wurden mehr als 800 österreichische Staatsbürger und ihre berechtigten Angehörigen mit vier gecharterten Großraumflugzeugen und mehreren Buskonvois aus Maskat, Riad und Abu Dhabi zurückgeholt. Weitere 60 Österreicher konnten über von Tschechien, der Slowakei und Ungarn organisierte Evakuierungen, die über Scharm El-Scheich, Prag und Bratislava führten, ausreisen.
Obwohl einige kommerzielle Verbindungen langsam wieder aufgenommen werden – insbesondere Flüge von Emirates und flydubai nach Wien und Salzburg – raten die Behörden gestrandeten Reisenden, verfügbare Plätze sofort zu nutzen. Die Warnung betont, dass Flugpläne weiterhin unbeständig sind und Erstattungen nach EU-Verordnung 261 bei kriegsbedingten Ausfällen nicht gelten. Zurückgekehrte Staatsbürger werden gebeten, sich aus der Krisendatenbank des BMEIA abzumelden, um die Lageübersicht zu verbessern.
Für Mobility-Manager in Unternehmen lautet die klare Botschaft: Nicht notwendige Reisen verschieben, Versicherungsschutz überprüfen und regionale Entsandte in Ausweichzentren wie Zypern oder Athen verlegen. Firmen mit kritischen Projekten im Golf werden empfohlen, Teams aufzuteilen, Visa-Gültigkeiten bei geänderten Reiserouten zu prüfen und sicherzustellen, dass das Personal im Reiseregistrierungssystem des Ministeriums angemeldet ist, um Echtzeit-SMS-Warnungen zu erhalten. Personalabteilungen sollten sich zudem auf Anfragen zu psychischer Gesundheit und Familienzusammenführung von Mitarbeitenden einstellen, die vom eskalierenden Konflikt betroffen sind.
Die Hotline des Ministeriums (+43 1 90115 4411) ist rund um die Uhr besetzt, und zusätzliches konsularisches Personal wurde nach Abu Dhabi, Amman, Doha und Riad entsandt. Während die EU-Außenminister über einen koordinierten Evakuierungsmechanismus beraten, positioniert sich Österreich als logistischer Brückenkopf für Weitertransporte nach Mitteleuropa, falls sich die Sicherheitslage weiter verschärft.
Beamte erklärten, dass die Krisenzelle in Wien seit Samstagmorgen täglich tagt, um Fluchtwege zu planen und sich mit EU-Partnern über gemeinsame Rückholflüge abzustimmen. Seit dem 5. März wurden mehr als 800 österreichische Staatsbürger und ihre berechtigten Angehörigen mit vier gecharterten Großraumflugzeugen und mehreren Buskonvois aus Maskat, Riad und Abu Dhabi zurückgeholt. Weitere 60 Österreicher konnten über von Tschechien, der Slowakei und Ungarn organisierte Evakuierungen, die über Scharm El-Scheich, Prag und Bratislava führten, ausreisen.
Obwohl einige kommerzielle Verbindungen langsam wieder aufgenommen werden – insbesondere Flüge von Emirates und flydubai nach Wien und Salzburg – raten die Behörden gestrandeten Reisenden, verfügbare Plätze sofort zu nutzen. Die Warnung betont, dass Flugpläne weiterhin unbeständig sind und Erstattungen nach EU-Verordnung 261 bei kriegsbedingten Ausfällen nicht gelten. Zurückgekehrte Staatsbürger werden gebeten, sich aus der Krisendatenbank des BMEIA abzumelden, um die Lageübersicht zu verbessern.
Für Mobility-Manager in Unternehmen lautet die klare Botschaft: Nicht notwendige Reisen verschieben, Versicherungsschutz überprüfen und regionale Entsandte in Ausweichzentren wie Zypern oder Athen verlegen. Firmen mit kritischen Projekten im Golf werden empfohlen, Teams aufzuteilen, Visa-Gültigkeiten bei geänderten Reiserouten zu prüfen und sicherzustellen, dass das Personal im Reiseregistrierungssystem des Ministeriums angemeldet ist, um Echtzeit-SMS-Warnungen zu erhalten. Personalabteilungen sollten sich zudem auf Anfragen zu psychischer Gesundheit und Familienzusammenführung von Mitarbeitenden einstellen, die vom eskalierenden Konflikt betroffen sind.
Die Hotline des Ministeriums (+43 1 90115 4411) ist rund um die Uhr besetzt, und zusätzliches konsularisches Personal wurde nach Abu Dhabi, Amman, Doha und Riad entsandt. Während die EU-Außenminister über einen koordinierten Evakuierungsmechanismus beraten, positioniert sich Österreich als logistischer Brückenkopf für Weitertransporte nach Mitteleuropa, falls sich die Sicherheitslage weiter verschärft.
Quelle: 5min.at
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