Larnaka sagt 39 Flüge in den Nahen Osten ab, während Paphos normal operiert
Tourismuschef betont: Zypern bleibt trotz regionalem Krieg und Buchungsrückgang sicher
Luftverbindungen nach Zypern stabilisieren sich: Lufthansa Group und easyJet nehmen wichtige Strecken wieder auf
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Trotz schrittweiser Wiedereröffnung wurden in Larnaca 39 Abflüge gestrichen
Der operative Betrieb erholt sich ungleichmäßig. Trotz groß angekündigter Wiederaufnahme des Flugbetriebs wurden am 7. März am Flughafen Larnaka weiterhin 29 Flüge gestrichen, vor allem auf Strecken in den Nahen Osten und nach Großbritannien, während Paphos nur minimale Beeinträchtigungen verzeichnete. Unternehmen sollten daher veröffentlichte Flugpläne mit Vorsicht betrachten, nach Möglichkeit Alternativen über Paphos sichern und Buchungen spätestens 48 Stunden vor Reiseantritt überprüfen.
Das landesweite Drohnenverbot bleibt bestehen und betrifft Genehmigungen für Luftarbeiten sowie Hobbyflieger.
Ein Erlass des Verkehrsministeriums, der alle zivilen Drohnenflüge über Zypern verbietet, bleibt bis zum 7. März in Kraft. Die anhaltende Einschränkung beeinträchtigt Bau-, Medien- und Energieprojekte, die auf unbemannte Luftfahrzeuge angewiesen sind, und birgt Risiken für im Ausland lebende Hobby-Drohnenbesitzer. Unternehmen müssen ihre Luftaufnahmen einstellen oder schwer erhältliche Ausnahmen beantragen, bis eine neue Regelung erlassen wird.
EU demonstriert „strategische Autonomie“ durch schnellen Militäreinsatz auf Zypern
In einer Rede am 7. März lobte der Präsident des EU-Rats, António Costa, die schnelle Entsendung griechischer, französischer, italienischer und spanischer Truppen nach Zypern als Beweis für die „strategische Autonomie“ Europas. Über die militärische Symbolik hinaus stärkt dieser Solidaritätsbeweis das Vertrauen in Zypern als sicheren Dreh- und Angelpunkt für Evakuierungsflüge, Geschäftsreisen und Logistik während der Krise im Nahen Osten.