
Nach einer Woche mit fortlaufenden Flugausfällen infolge der Eskalation zwischen Iran und Israel sowie des Drohnenangriffs auf RAF Akrotiri öffneten die beiden internationalen Flughäfen Zyperns am 7. März endlich wieder. Hermes Airports bestätigte, dass die gesamte Lufthansa-Gruppe – Lufthansa, Austrian Airlines, Eurowings und Edelweiss Air – ab Samstagmorgen ihre Flüge wieder in den Flugplan aufgenommen hat. Damit sind die wichtigen Verbindungen nach Frankfurt, München, Wien, Zürich und Genf wiederhergestellt, auf die Geschäftsreisende für Hub-and-Spoke-Verbindungen in Europa und den USA angewiesen sind. Gleichzeitig nahm die Billigfluggesellschaft easyJet ihre Verbindungen nach Großbritannien und Kontinentaleuropa wieder auf. Basel, Bristol und Edinburgh kehrten am 7. März zurück in den Flugplan und ergänzten die bereits am 5. und 6. März wieder aufgenommenen Verbindungen nach London-Gatwick, Manchester und Berlin. Hermes kündigte an, dass in der kommenden Woche weitere easyJet-Städtepaare – darunter Paris, Amsterdam und Liverpool – schrittweise wieder aufgenommen werden, sofern die regionalen Luftraumbeschränkungen weiter gelockert werden.
Die schrittweise Wiederaufnahme folgt auf fünf Tage, an denen mehr als 300 Flüge gestrichen wurden, da Airlines ihre Routen um neu ausgewiesene Gefahrenzonen im Golf und östlichen Mittelmeer herum verlegten. Obwohl der Luftraum Zyperns nie offiziell geschlossen war, hatten verunsicherte Fluggesellschaften ihre Flugzeuge anderswo geparkt, was Geschäftsreisende, Reiseveranstalter und Umzugsmanager zwang, alternative Verbindungen über Athen, Kairo oder Istanbul zu suchen. Reisebüros (TMCs) sehen die Entscheidungen von Lufthansa und easyJet als ein „Vertrauenssignal“ für multinationale Unternehmen mit Personalwechseln auf der Insel. „Sobald die Hub-Airlines Kapazitäten zusagen, können die Duty-of-Care-Teams Reisen wieder freigeben“, erklärte Andreas Savvides von GlobalReach TMC in Nikosia und fügte hinzu, dass die aufgestaute Nachfrage bereits in den Buchungsdaten der GDS sichtbar sei.
Für Reisende ergeben sich daraus zwei praktische Konsequenzen: Erstens ist die Sitzplatzverfügbarkeit in den nächsten 72 Stunden knapp, da umgebuchte Passagiere neu untergebracht werden müssen. Unternehmen wird daher empfohlen, Tickets mit Sofortkauf-Tarifen zu sichern, anstatt auf wartelistenbasierte Firmenangebote zu setzen. Zweitens bleiben die Flugpläne flexibel: Airlines laden die Crews erst endgültig ein, wenn die Überfluggenehmigungen jeden Abend erneut bestätigt werden. Reisende sollten daher SMS-Benachrichtigungen der Airlines abonnieren und großzügige Umsteigezeiten einplanen.
Im weiteren Sinne zeigt die Wiederaufnahme die Widerstandsfähigkeit Zyperns als logistischen Dreh- und Angelpunkt in regionalen Krisen. Mit normal funktionierenden Häfen und Straßen sowie weitgehend geöffneten Flughäfen können Expat-Führungskräfte die Insel wieder als verlässliche Basis für Projekte im östlichen Mittelmeerraum nutzen – ein entscheidender Faktor für die Energie- und Dienstleistungsbranchen, die das Rückgrat der zyprischen Wirtschaft bilden.
Die schrittweise Wiederaufnahme folgt auf fünf Tage, an denen mehr als 300 Flüge gestrichen wurden, da Airlines ihre Routen um neu ausgewiesene Gefahrenzonen im Golf und östlichen Mittelmeer herum verlegten. Obwohl der Luftraum Zyperns nie offiziell geschlossen war, hatten verunsicherte Fluggesellschaften ihre Flugzeuge anderswo geparkt, was Geschäftsreisende, Reiseveranstalter und Umzugsmanager zwang, alternative Verbindungen über Athen, Kairo oder Istanbul zu suchen. Reisebüros (TMCs) sehen die Entscheidungen von Lufthansa und easyJet als ein „Vertrauenssignal“ für multinationale Unternehmen mit Personalwechseln auf der Insel. „Sobald die Hub-Airlines Kapazitäten zusagen, können die Duty-of-Care-Teams Reisen wieder freigeben“, erklärte Andreas Savvides von GlobalReach TMC in Nikosia und fügte hinzu, dass die aufgestaute Nachfrage bereits in den Buchungsdaten der GDS sichtbar sei.
Für Reisende ergeben sich daraus zwei praktische Konsequenzen: Erstens ist die Sitzplatzverfügbarkeit in den nächsten 72 Stunden knapp, da umgebuchte Passagiere neu untergebracht werden müssen. Unternehmen wird daher empfohlen, Tickets mit Sofortkauf-Tarifen zu sichern, anstatt auf wartelistenbasierte Firmenangebote zu setzen. Zweitens bleiben die Flugpläne flexibel: Airlines laden die Crews erst endgültig ein, wenn die Überfluggenehmigungen jeden Abend erneut bestätigt werden. Reisende sollten daher SMS-Benachrichtigungen der Airlines abonnieren und großzügige Umsteigezeiten einplanen.
Im weiteren Sinne zeigt die Wiederaufnahme die Widerstandsfähigkeit Zyperns als logistischen Dreh- und Angelpunkt in regionalen Krisen. Mit normal funktionierenden Häfen und Straßen sowie weitgehend geöffneten Flughäfen können Expat-Führungskräfte die Insel wieder als verlässliche Basis für Projekte im östlichen Mittelmeerraum nutzen – ein entscheidender Faktor für die Energie- und Dienstleistungsbranchen, die das Rückgrat der zyprischen Wirtschaft bilden.
Quelle: KNEWS