
Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat am Samstag, den 7. März, um 08:05 Uhr still und leise Zypern wieder in ihren Streckennetzplan aufgenommen, als Flug LH1762 aus München nach einer fünftägigen Unterbrechung aufgrund der eskalierenden US-Iran-Konflikts in Larnaka landete. Die Airline bestätigte, dass der tägliche Flug München–Larnaka „bis auf Weiteres“ angeboten wird, während alle Lufthansa-Flüge nach Dubai, Abu Dhabi und Dammam bis zum 10. März, nach Amman und Erbil bis zum 15. März, nach Tel Aviv bis zum 22. März, Beirut bis zum 28. März und Teheran bis zum 30. April weiterhin ausgesetzt bleiben.
Für Mobilitätsmanager schafft dieser Schritt einen sogenannten „Brückenknoten“: einen funktionierenden EU-Flughafen knapp außerhalb der heißesten Konfliktzone, aber nahe genug, um umgeleiteten Freizeit- und Geschäftsverkehr aus dem Golf- und Levante-Raum aufzunehmen. Reisende können nun mit einem Lufthansa-Ticket nach Zypern fliegen und von dort aus ohne Durchreise durch die weiterhin instabilen Drehkreuze im Nahen Osten zurück ins europäische Festland gelangen.
Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs erfolgt jedoch mit Vorbehalten. Sowohl das US-Außenministerium als auch das britische Foreign, Commonwealth & Development Office haben ihre Reisehinweise für Zypern Anfang der Woche auf Stufe 3 (Reise überdenken) angehoben, da dieselben regionalen Sicherheitsrisiken bestehen, die zur ursprünglichen Einstellung der Flüge nach Larnaka geführt hatten. Lufthansa empfiehlt daher den Passagieren, Flugplanänderungen „bis zum Abflug“ im Auge zu behalten und längere Umsteigezeiten einzuplanen, da Zypern außerhalb des Schengen-Raums liegt und eine reguläre Grenzkontrolle an der EU-Außengrenze erfordert.
Praktisch sollten Unternehmen Larnaka als Notausstieg betrachten und nicht als Zeichen für eine Stabilisierung des Lufthansa-Netzwerks im Nahen Osten. Duty-of-Care-Teams wird geraten, Anschlussflüge auf Kurzstrecken sowie Unterkünfte vorab zu buchen, da die Verfügbarkeit von Hotels und Sitzplätzen in der Region bereits wenige Stunden nach Wiederaufnahme der Strecke knapp wurde.
Kurzfristig verbessert die Entscheidung von Lufthansa die Luftanbindung Zyperns zwar leicht – ein willkommener Aufschwung nach einer Woche voller Flugausfälle –, birgt aber auch das Risiko, gestrandete Reisende auf eine Insel zu lenken, deren Sicherheitslage täglich neu bewertet wird. Der nächste entscheidende Zeitpunkt ist der 10. März, wenn Lufthansa über eine Verlängerung oder Aufhebung der Flugaussetzungen in den Golfstaaten entscheidet. Sollte sich die Wiederaufnahme weiterer Verbindungen verzögern, könnte Larnaka als eines der letzten unbestrittenen „Rand-Drehkreuze“ im östlichen Mittelmeer eine steigende Nachfrage und höhere Preise verzeichnen.
Für Mobilitätsmanager schafft dieser Schritt einen sogenannten „Brückenknoten“: einen funktionierenden EU-Flughafen knapp außerhalb der heißesten Konfliktzone, aber nahe genug, um umgeleiteten Freizeit- und Geschäftsverkehr aus dem Golf- und Levante-Raum aufzunehmen. Reisende können nun mit einem Lufthansa-Ticket nach Zypern fliegen und von dort aus ohne Durchreise durch die weiterhin instabilen Drehkreuze im Nahen Osten zurück ins europäische Festland gelangen.
Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs erfolgt jedoch mit Vorbehalten. Sowohl das US-Außenministerium als auch das britische Foreign, Commonwealth & Development Office haben ihre Reisehinweise für Zypern Anfang der Woche auf Stufe 3 (Reise überdenken) angehoben, da dieselben regionalen Sicherheitsrisiken bestehen, die zur ursprünglichen Einstellung der Flüge nach Larnaka geführt hatten. Lufthansa empfiehlt daher den Passagieren, Flugplanänderungen „bis zum Abflug“ im Auge zu behalten und längere Umsteigezeiten einzuplanen, da Zypern außerhalb des Schengen-Raums liegt und eine reguläre Grenzkontrolle an der EU-Außengrenze erfordert.
Praktisch sollten Unternehmen Larnaka als Notausstieg betrachten und nicht als Zeichen für eine Stabilisierung des Lufthansa-Netzwerks im Nahen Osten. Duty-of-Care-Teams wird geraten, Anschlussflüge auf Kurzstrecken sowie Unterkünfte vorab zu buchen, da die Verfügbarkeit von Hotels und Sitzplätzen in der Region bereits wenige Stunden nach Wiederaufnahme der Strecke knapp wurde.
Kurzfristig verbessert die Entscheidung von Lufthansa die Luftanbindung Zyperns zwar leicht – ein willkommener Aufschwung nach einer Woche voller Flugausfälle –, birgt aber auch das Risiko, gestrandete Reisende auf eine Insel zu lenken, deren Sicherheitslage täglich neu bewertet wird. Der nächste entscheidende Zeitpunkt ist der 10. März, wenn Lufthansa über eine Verlängerung oder Aufhebung der Flugaussetzungen in den Golfstaaten entscheidet. Sollte sich die Wiederaufnahme weiterer Verbindungen verzögern, könnte Larnaka als eines der letzten unbestrittenen „Rand-Drehkreuze“ im östlichen Mittelmeer eine steigende Nachfrage und höhere Preise verzeichnen.
Quelle: The Adept Traveler