
Südafrikanische Staatsbürger können ab sofort visumfrei nach Brasilien einreisen und sich dort bis zu 90 Tage pro Kalenderjahr aufhalten, wie ein Regierungsdekret vom 9. März 2026 festlegt. Die Regelung trat bereits zwei Tage zuvor, am 7. März, in Kraft, wurde jedoch erst diese Woche offiziell von den Ministerien für Tourismus und Außenpolitik kommuniziert. Die Visumfreiheit gilt für touristische Reisen, kurze Geschäftsaufenthalte, Konferenzen und Familienbesuche; wer in Brasilien arbeiten oder studieren möchte, muss weiterhin die entsprechenden Genehmigungen beantragen.
Diese Maßnahme ist Teil der Strategie von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, die Besucherbasis Brasiliens jenseits Europas und Nordamerikas zu diversifizieren. Im Jahr 2024 kamen lediglich 41.000 südafrikanische Touristen nach Brasilien, doch Embratur rechnet dank der erleichterten Einreise und neuer Flugverbindungen, die zwischen LATAM, South African Airways und TAAG in Planung sind, bis 2027 mit über 80.000 Ankünften. Reisebüros in Johannesburg berichten seit der Ankündigung von einem starken Anstieg der Anfragen für Pakete zum Karneval in Rio und Amazonas-Kreuzfahrten. Auch Geschäftsreisen dürften zunehmen.
Das Brasilien-Südafrika-Wirtschaftsforum, das diese Woche im Rahmen des Staatsbesuchs von Präsident Cyril Ramaphosa in Brasília tagte, hob Chancen in den Bereichen Bergbaudienstleistungen, Fintech und erneuerbare Energien hervor. Ohne lange konsularische Vorlaufzeiten können Führungskräfte nun kurzfristig Erkundungsreisen planen – eine Entwicklung, die von den Handelskammern beider Länder begrüßt wird. Veranstalter rechnen mit einer höheren Teilnehmerzahl bei Fachmessen wie der Mining Tech Expo in São Paulo und dem LATAM–Africa Agri Summit in Durban.
Aus operativer Sicht sollten Fluggesellschaften und Hotels sich auf mehr Last-Minute-Buchungen einstellen. Die Einwanderungsbehörden werden weiterhin Nachweise über die Weiterreise und ausreichende finanzielle Mittel verlangen; Geschäftsreisende wird empfohlen, Einladungsschreiben oder Konferenzanmeldungen mitzuführen. Das Außenministerium deutete an, dass die Visumfreiheit künftig zu einem umfassenden bilateralen Abkommen mit mehrfachen Einreisen innerhalb von 180 Tagen ausgebaut werden könnte, ähnlich den Regelungen Brasiliens mit den meisten EU-Staaten.
Für Global-Mobility-Manager, die Mitarbeiter zwischen den beiden BRICS-Staaten versetzen, vereinfacht diese Entwicklung die Planung kurzfristiger Einsätze und senkt die Compliance-Kosten. Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien aktualisieren, Mitarbeiter, die nach Brasilien reisen, über die Anforderungen an die Krankenversicherung informieren und daran erinnern, dass berufliche Tätigkeiten weiterhin eine Visumspflicht auslösen.
Diese Maßnahme ist Teil der Strategie von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, die Besucherbasis Brasiliens jenseits Europas und Nordamerikas zu diversifizieren. Im Jahr 2024 kamen lediglich 41.000 südafrikanische Touristen nach Brasilien, doch Embratur rechnet dank der erleichterten Einreise und neuer Flugverbindungen, die zwischen LATAM, South African Airways und TAAG in Planung sind, bis 2027 mit über 80.000 Ankünften. Reisebüros in Johannesburg berichten seit der Ankündigung von einem starken Anstieg der Anfragen für Pakete zum Karneval in Rio und Amazonas-Kreuzfahrten. Auch Geschäftsreisen dürften zunehmen.
Das Brasilien-Südafrika-Wirtschaftsforum, das diese Woche im Rahmen des Staatsbesuchs von Präsident Cyril Ramaphosa in Brasília tagte, hob Chancen in den Bereichen Bergbaudienstleistungen, Fintech und erneuerbare Energien hervor. Ohne lange konsularische Vorlaufzeiten können Führungskräfte nun kurzfristig Erkundungsreisen planen – eine Entwicklung, die von den Handelskammern beider Länder begrüßt wird. Veranstalter rechnen mit einer höheren Teilnehmerzahl bei Fachmessen wie der Mining Tech Expo in São Paulo und dem LATAM–Africa Agri Summit in Durban.
Aus operativer Sicht sollten Fluggesellschaften und Hotels sich auf mehr Last-Minute-Buchungen einstellen. Die Einwanderungsbehörden werden weiterhin Nachweise über die Weiterreise und ausreichende finanzielle Mittel verlangen; Geschäftsreisende wird empfohlen, Einladungsschreiben oder Konferenzanmeldungen mitzuführen. Das Außenministerium deutete an, dass die Visumfreiheit künftig zu einem umfassenden bilateralen Abkommen mit mehrfachen Einreisen innerhalb von 180 Tagen ausgebaut werden könnte, ähnlich den Regelungen Brasiliens mit den meisten EU-Staaten.
Für Global-Mobility-Manager, die Mitarbeiter zwischen den beiden BRICS-Staaten versetzen, vereinfacht diese Entwicklung die Planung kurzfristiger Einsätze und senkt die Compliance-Kosten. Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien aktualisieren, Mitarbeiter, die nach Brasilien reisen, über die Anforderungen an die Krankenversicherung informieren und daran erinnern, dass berufliche Tätigkeiten weiterhin eine Visumspflicht auslösen.
Quelle: Travel and Tour World
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