China gewährt britischen Staatsangehörigen 30 Tage visafreien Aufenthalt und erweitert damit sein einseitiges Visafreiheitsprogramm
„Einkaufen in China“-Kampagne wirbt mit erleichterten Visa und Steuererstattungen, um ausländische Käufer anzulocken
Peking kündigt harte Strafen für Verbrechen an chinesischen Staatsbürgern im Ausland nach Hinrichtungen durch myanmarische Banden an
Neueste Nachrichten
Streit um Land auf japanischer Insel durch chinesische Investoren entfacht Debatte über ausländischen Besitz und Grenzsicherheit
Ein Bericht des Guardian vom 9. März 2026 beschreibt, wie der Landkauf chinesischer Investoren auf der Insel Kasasa in Japan nationale Sicherheitsbedenken ausgelöst hat. Infolgedessen erwägt Tokio strengere Gesetze zum Auslandsbesitz. Dieser Vorfall verdeutlicht die zunehmende Kontrolle chinesischer Auslandsinvestitionen und könnte zu strengeren Visa- und Aufenthaltsprüfungen für Festlandchinesen führen, die Immobilien im Ausland erwerben wollen.
China vereinfacht Einreiseverfahren angesichts stark steigender visafreier Ankünfte
China verzeichnete im Jahr 2025 über 30 Millionen visafreie Einreisen und kündigte am 8. März einen einheitlichen, landesweiten visafreien Rahmen für 45 Länder an, der erweiterte Transitbefreiungen und digitale Ankunftskarten umfasst. Dieser Schritt reduziert den administrativen Aufwand für Geschäftsreisende und Entsandte erheblich, während die Sicherheitskontrollen vor der Abreise verschärft werden. Experten für Mobilität sind überzeugt, dass die vereinfachten Regelungen die Umzugskosten senken und kurzfristige Einsätze leichter planbar machen.
Wang Yi kündigt bei NPC-Pressekonferenz erweiterten visafreien „Freundeskreis“ an
Außenminister Wang Yi erklärte am 8. März gegenüber Journalisten, dass China seinen visafreien „Freundeskreis“ erweitern und die grenzüberschreitenden Reisebestimmungen im Rahmen seines Entwicklungsplans für 2026-2030 anpassen werde. Dieses Versprechen deutet auf neue einseitige oder gegenseitige Visafreistellungen hin und schafft für multinationale Unternehmen mehr Planungssicherheit bei künftigen Einsätzen mit China-Bezug.
Global Times: China lädt Europa aus dem „Dachboden des Protektionismus“ ein und betont Visaerleichterungen
Außenminister Wang Yi nutzte die Pressebühne des Nationalen Volkskongresses, um europäische Unternehmen zur Wiederaufnahme ihrer Aktivitäten in China aufzurufen. Er verwies dabei auf die wachsende Zahl von EU-Ländern, deren Bürger visafrei einreisen können. Wirtschaftsverbände begrüßten diesen Vorstoß, betonten jedoch, dass eine effiziente Abfertigung an Flughäfen und die Interoperabilität von Zahlungssystemen entscheidend sind, um das wirtschaftliche Potenzial voll auszuschöpfen.
Regierungsarbeitsbericht fordert „Optimierung des Umfelds für den Inlandsverbrauch“
Chinas Regierungsarbeitsbericht 2026 stellt Einkaufstourismus als strategische Priorität heraus und fordert Behörden auf, Steuererstattungen zu vereinfachen, zollfreie Kontingente zu erhöhen und mehrsprachige Zahlungstechnologien in wichtigen Einkaufsvierteln zu integrieren. Das Maßnahmenpaket zielt darauf ab, die steigenden Besucherzahlen in spürbare Konsumausgaben umzuwandeln – eine wichtige Nachricht für Unternehmen, die Incentive-Reisen oder Kundenveranstaltungen in China planen.