
China hat das Vereinigte Königreich in seine schnell wachsende Liste von Ländern aufgenommen, deren Bürger ohne vorherige Visumsbeantragung bis zu 30 Tage auf dem Festland bleiben dürfen. Die Entscheidung, bestätigt vom chinesischen Außenministerium und am 9. März 2026 von der Fachpublikation Travel and Tour World veröffentlicht, trat am 17. Februar in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2026. Inhaber eines britischen Reisepasses können China nun visumfrei für Tourismus, Geschäftsreisen, Familienbesuche oder einfache Durchreisen besuchen, womit das Vereinigte Königreich mit Ländern wie Frankreich, Deutschland, Kanada und über 40 weiteren Staaten gleichgezogen wird, die bereits von Pekings einseitigem Visumsverzicht profitieren. Längere Aufenthalte, Studien, Medienarbeit oder bezahlte Beschäftigung erfordern weiterhin die entsprechenden X-, J- oder Z-Visa.
Diese Aufwertung wird weithin als diplomatische Errungenschaft aus dem Staatsbesuch von Premierminister Sir Keir Starmer im Februar in Peking gewertet, bei dem beide Seiten versprachen, den bilateralen Besucherstrom bis 2027 zu verdoppeln. Reiseveranstalter betonen den unmittelbaren administrativen Vorteil: Die Abschaffung der 151 Pfund teuren Einreisegebühr und die Verkürzung der Vorlaufzeit um 7 bis 10 Arbeitstage ermöglichen es britischen Führungskräften, auch kurzfristig Einladungen zu Messen und Fabrikbesichtigungen auf dem Festland anzunehmen. Fluggesellschaften erwarten unterdessen eine steigende Nachfrage nach Premiumkabinen auf Nonstop-Strecken wie London–Shanghai und Manchester–Peking, sobald im Sommerflugplan zusätzliche Frequenzen wieder aufgenommen werden.
Für chinesische Akteure fügt sich dieser Schritt in eine umfassendere Strategie zur Wiederbelebung des Incoming-Tourismus und der Dienstleistungsexporte nach drei pandemiebedingten Jahren ein. Visumfreie Reisende machten 2025 etwa ein Drittel der 82 Millionen registrierten Auslandsankünfte aus, so Daten der Nationalen Einwanderungsbehörde. Pekings neuer 15. Fünfjahresplan sieht ein Ziel von 50 Millionen Besuchern bis 2027 vor. Das Vereinigte Königreich gehörte historisch zu den zehn wichtigsten Langstreckenquellmärkten Chinas mit 860.000 Ankünften im letzten vollständigen Vor-Pandemie-Jahr 2019.
Risikomanager sollten die bilateralen politischen Entwicklungen weiterhin beobachten, da der Visumsverzicht bei öffentlichen Gesundheitsnotständen oder Sicherheitskonflikten ausgesetzt werden kann. Reisende müssen einen mindestens sechs Monate gültigen Reisepass, Nachweise über Weiter- oder Rückreise sowie – besonders wichtig – eine Unterkunftsregistrierung innerhalb von 24 Stunden nach Ankunft vorweisen. Geschäftsreisende, die Verträge unterzeichnen oder eingeschränkte Branchen besuchen wollen, sollten prüfen, ob auf Provinzebene zusätzliche Genehmigungen erforderlich sind. Britische Unternehmen mit umfangreicher Präsenz in China passen bereits ihre internen Reisebestimmungen an und kombinieren die Neuerung mit einer erweiterten Akzeptanz von China UnionPay und lokalen E-Wallet-Lösungen für ihre Expat-Mitarbeiter.
Diese Aufwertung wird weithin als diplomatische Errungenschaft aus dem Staatsbesuch von Premierminister Sir Keir Starmer im Februar in Peking gewertet, bei dem beide Seiten versprachen, den bilateralen Besucherstrom bis 2027 zu verdoppeln. Reiseveranstalter betonen den unmittelbaren administrativen Vorteil: Die Abschaffung der 151 Pfund teuren Einreisegebühr und die Verkürzung der Vorlaufzeit um 7 bis 10 Arbeitstage ermöglichen es britischen Führungskräften, auch kurzfristig Einladungen zu Messen und Fabrikbesichtigungen auf dem Festland anzunehmen. Fluggesellschaften erwarten unterdessen eine steigende Nachfrage nach Premiumkabinen auf Nonstop-Strecken wie London–Shanghai und Manchester–Peking, sobald im Sommerflugplan zusätzliche Frequenzen wieder aufgenommen werden.
Für chinesische Akteure fügt sich dieser Schritt in eine umfassendere Strategie zur Wiederbelebung des Incoming-Tourismus und der Dienstleistungsexporte nach drei pandemiebedingten Jahren ein. Visumfreie Reisende machten 2025 etwa ein Drittel der 82 Millionen registrierten Auslandsankünfte aus, so Daten der Nationalen Einwanderungsbehörde. Pekings neuer 15. Fünfjahresplan sieht ein Ziel von 50 Millionen Besuchern bis 2027 vor. Das Vereinigte Königreich gehörte historisch zu den zehn wichtigsten Langstreckenquellmärkten Chinas mit 860.000 Ankünften im letzten vollständigen Vor-Pandemie-Jahr 2019.
Risikomanager sollten die bilateralen politischen Entwicklungen weiterhin beobachten, da der Visumsverzicht bei öffentlichen Gesundheitsnotständen oder Sicherheitskonflikten ausgesetzt werden kann. Reisende müssen einen mindestens sechs Monate gültigen Reisepass, Nachweise über Weiter- oder Rückreise sowie – besonders wichtig – eine Unterkunftsregistrierung innerhalb von 24 Stunden nach Ankunft vorweisen. Geschäftsreisende, die Verträge unterzeichnen oder eingeschränkte Branchen besuchen wollen, sollten prüfen, ob auf Provinzebene zusätzliche Genehmigungen erforderlich sind. Britische Unternehmen mit umfangreicher Präsenz in China passen bereits ihre internen Reisebestimmungen an und kombinieren die Neuerung mit einer erweiterten Akzeptanz von China UnionPay und lokalen E-Wallet-Lösungen für ihre Expat-Mitarbeiter.
Quelle: Travel and Tour World
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