
Am 9. März 2026 wandte sich Zhang Jun, Präsident des Obersten Volksgerichts, an die Abgeordneten des Nationalen Volkskongresses und lobte die jüngste Verurteilung und Hinrichtung von 16 Führungsmitgliedern des Telekommunikationsbetrugs-Syndikats der „vier Familien“ in Nord-Myanmar. Er kündigte eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Straftaten an, die sich gegen chinesische Staatsbürger im Ausland richten. Die Berichterstattung der South China Morning Post zur Sitzung betonte, dass chinesische Gerichte im vergangenen Jahr 41.000 Betrugsfälle abgeschlossen haben – viele davon im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Betrugsringen in Südostasien – und dass Peking Täter unabhängig von Nationalität oder Aufenthaltsort verfolgen wird.
Diese Äußerungen folgen auf eine Reihe hochkarätiger gemeinsamer Operationen, bei denen Myanmar, Kambodscha und Laos chinesische Verdächtige ausgeliefert haben, und signalisieren eine ausgeweitete extraterritoriale Strafverfolgung. Für multinationale Arbeitgeber ergibt sich daraus eine doppelte Botschaft: Erstens könnten entsandte Mitarbeiter und Geschäftsreisende von verstärktem konsularischem Schutz profitieren; zweitens kann eine Beteiligung der Mitarbeiter – bewusst oder unbewusst – an Betrug oder illegalem Glücksspiel im Ausland bei Rückkehr zu strafrechtlichen Konsequenzen in China führen.
Risikoberater weisen darauf hin, dass Peking in diesem Quartal bereits Reisehinweise für Japan, Israel und Iran herausgegeben hat. Unternehmen sollten ihre Fürsorgepflichten überprüfen, sicherstellen, dass Notfall-Evakuierungsverträge aktuell sind, und ihre reisenden Mitarbeiter darauf hinweisen, unregulierte digitale Währungsplattformen zu meiden, die von chinesischen Regulierungsbehörden zunehmend mit Telekommunikationsbetrug in Verbindung gebracht werden. Einwanderungsrechtliche Experten ergänzen, dass Grenzkontrollen auch Gerätesuchen zur Beweissicherung von Betrugsaktivitäten umfassen können, was die Einhaltung der Vorschriften weiter verschärft.
Diese politische Haltung betrifft auch die Zielländer: Staaten mit großen chinesischen Diasporagemeinschaften müssen mit anhaltenden Forderungen nach polizeilicher Zusammenarbeit oder Auslieferungen rechnen. Unternehmen mit Call-Center- oder E-Commerce-Standorten in Südostasien sollten ihre lokalen Einstellungspraktiken und KYC-Kontrollen überprüfen, um Reputationsschäden zu vermeiden.
Diese Äußerungen folgen auf eine Reihe hochkarätiger gemeinsamer Operationen, bei denen Myanmar, Kambodscha und Laos chinesische Verdächtige ausgeliefert haben, und signalisieren eine ausgeweitete extraterritoriale Strafverfolgung. Für multinationale Arbeitgeber ergibt sich daraus eine doppelte Botschaft: Erstens könnten entsandte Mitarbeiter und Geschäftsreisende von verstärktem konsularischem Schutz profitieren; zweitens kann eine Beteiligung der Mitarbeiter – bewusst oder unbewusst – an Betrug oder illegalem Glücksspiel im Ausland bei Rückkehr zu strafrechtlichen Konsequenzen in China führen.
Risikoberater weisen darauf hin, dass Peking in diesem Quartal bereits Reisehinweise für Japan, Israel und Iran herausgegeben hat. Unternehmen sollten ihre Fürsorgepflichten überprüfen, sicherstellen, dass Notfall-Evakuierungsverträge aktuell sind, und ihre reisenden Mitarbeiter darauf hinweisen, unregulierte digitale Währungsplattformen zu meiden, die von chinesischen Regulierungsbehörden zunehmend mit Telekommunikationsbetrug in Verbindung gebracht werden. Einwanderungsrechtliche Experten ergänzen, dass Grenzkontrollen auch Gerätesuchen zur Beweissicherung von Betrugsaktivitäten umfassen können, was die Einhaltung der Vorschriften weiter verschärft.
Diese politische Haltung betrifft auch die Zielländer: Staaten mit großen chinesischen Diasporagemeinschaften müssen mit anhaltenden Forderungen nach polizeilicher Zusammenarbeit oder Auslieferungen rechnen. Unternehmen mit Call-Center- oder E-Commerce-Standorten in Südostasien sollten ihre lokalen Einstellungspraktiken und KYC-Kontrollen überprüfen, um Reputationsschäden zu vermeiden.
Quelle: South China Morning Post
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