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„Einkaufen in China“-Kampagne wirbt mit erleichterten Visa und Steuererstattungen, um ausländische Käufer anzulocken

März 10, 2026
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„Einkaufen in China“-Kampagne wirbt mit erleichterten Visa und Steuererstattungen, um ausländische Käufer anzulocken
Das chinesische Handelsministerium nutzte den Nachrichtenzyklus der „Zwei Sitzungen“, um seine ein Jahr alte Initiative „Shopping in China“ ins Rampenlicht zu rücken. Dabei handelt es sich um ein Maßnahmenpaket, das darauf abzielt, ausländische Besucher in Einzelhandelskunden zu verwandeln. In einem am 9. März 2026 in China Daily Hong Kong veröffentlichten Artikel erklärten Beamte und Experten, dass das Programm erweiterte visafreie Einreisen, vereinfachte Transitvisaverfahren und verbesserte Steuererstattungen an Flughäfen mit mehrsprachigen Zahlungslösungen kombiniert, um chinesische Städte als globale Konsumzentren zu positionieren.

Kern der Initiative sind einseitige 30-Tage-Visafreiheiten, die inzwischen 50 Länder abdecken, sowie ein erweitertes 240-Stunden-visafreies Transitnetzwerk, das 65 Luft-, See- und Landhäfen umfasst. Ausländische Käufer können die Mehrwertsteuer an fast 13.000 Verkaufsstellen landesweit zurückfordern – eine Zahl, die 2025 im Jahresvergleich um 96 Prozent gestiegen ist. Analysten stellten fest, dass die Zahl der Einreisen ausländischer Staatsangehöriger im vergangenen Jahr um 26 Prozent auf 82 Millionen anstieg, davon 6,57 Millionen visafrei.

„Einkaufen in China“-Kampagne wirbt mit erleichterten Visa und Steuererstattungen, um ausländische Käufer anzulocken


Die Luxusgruppe Tapestry und der Gesundheits- und Schönheitsfilialist Watsons kündigten beide umfangreiche Expansionspläne auf dem Festland an und verwiesen auf die niedrigeren Markteintrittsbarrieren durch die Initiative. Aus Sicht des Mobilitätsmanagements erleichtert die Politik kurzfristige Einkaufstouren und Warenprüfungen erheblich. Einzelhändler können Mitarbeiter aus der Zentrale in zweitklassige Beschaffungsstädte entsenden, ohne den administrativen Aufwand von L-Klassen-Visa, während die Steuererstattungsmechanismen die Gesamtkosten der Reisen im Vergleich zu Konkurrenten wie Dubai und Singapur wettbewerbsfähiger machen.

Die Regierung plant zudem mehrsprachige Beschilderungen, eine bessere Interoperabilität bei elektronischen Zahlungen und zollfreie Freigrenzen im Freihandelshafen Hainan – Maßnahmen, die voraussichtlich auch Firmenanreizgruppen zugutekommen werden. Reiseberater weisen darauf hin, dass visafreie Reisende dennoch ihre Unterkunft innerhalb von 24 Stunden registrieren müssen und bei Einzelhandelskäufen über den zollfreien Grenzen mit Stichprobenkontrollen rechnen müssen.

Nichtsdestotrotz unterstreicht die Kampagne Pekings postpandemische Wende von exportgetriebenem zu konsumorientiertem Wachstum und signalisiert eine fortgesetzte Liberalisierung der Einreisebestimmungen bis 2026.
Quelle: China Daily Hong Kong

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