
Der Minister für Wirtschaft, Tourismus und Beschäftigung, Peter Burke, startete am 11. März eine intensive Tour mit 45 Terminen in New York und New Jersey, die Irlands Entschlossenheit unterstreicht, die transatlantischen Handels- und Investitionsbeziehungen zu vertiefen. Die Mission umfasst Besuche an der New Yorker Börse, das Irish Funds Global Seminar sowie Veranstaltungen der irischen Diaspora. Parallel dazu werden Ministerin Niamh Smyth nach Florida und Minister Alan Dillon nach Guatemala und Mexiko entsandt – ein Ausdruck der Regierungsstrategie, Märkte zu diversifizieren und zugleich den „Soft-Power-Moment“ rund um den St. Patrick’s Day zu nutzen. Im Jahr 2025 war Irland der fünftgrößte ausländische Direktinvestor in den USA; allein im Bundesstaat New York beschäftigen irische Unternehmen 15.000 Menschen. Für irische Exporteure und multinationale Konzerne bietet der Besuch wertvolle Networking-Möglichkeiten mit US-Investoren und politischen Entscheidungsträgern, gerade in einer Zeit, in der Washington mögliche Änderungen bei Unternehmenssteuervorteilen und der Rückverlagerung von Lieferketten diskutiert. Unternehmen, die Führungskräfte entsenden, sollten auf gültige ESTA-Genehmigungen achten und die erhöhten Hotelpreise während der Parade-Saison berücksichtigen. Aus Sicht der Mobilität stellt der mehrstufige Zeitplan eine Herausforderung für Firmenreise-Richtlinien dar – insbesondere in Bezug auf Bleisure, Tagespauschalen und Risikoanalysen, vor allem wenn Mitarbeiter ihre Reise auf weitere US-Städte ausdehnen.