
Das spanische Außenministerium bestätigte am 1. April, dass venezolanische Staatsangehörige, die von der bevorstehenden außerordentlichen Regularisierung profitieren möchten, ihre Unterlagen bis spätestens 31. Dezember 2026 einreichen müssen. Diese Klarstellung erfolgt nach einem Anstieg von Anfragen aus venezolanischen Gemeinschaften, die befürchten, dass viele ihrer Mitglieder – von denen viele nach der Flucht vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch angekommen sind – die Frist verpassen könnten. Laut Ministeriumsangaben stellen Venezolaner die größte Gruppe von Personen ohne Aufenthaltsstatus in den Metropolregionen Madrid und Barcelona dar.
Die Regierung wird spezielle Leitfäden in Spanisch und vereinfachtem Englisch erstellen und hat NGOs wie CEAR und Accem beauftragt, an Wochenenden Workshops zur Zusammenstellung von Nachweisen über den ununterbrochenen Aufenthalt anzubieten. Die Konsulate in Caracas und Bogotá werden elektronische Führungszeugnisse ausstellen, um die Bürokratie zu erleichtern. Für Arbeitgeber in Spaniens Pflege- und Logistiksektoren, in denen venezolanische Migranten überrepräsentiert sind, schafft die Frist Planungssicherheit. Unternehmen haben neun Monate Zeit, informelle Arbeitsverhältnisse in formelle Verträge umzuwandeln, um Bußgelder im Rahmen des Arbeitsinspektionsplans 2026–2028 zu vermeiden. Auch Lohnabrechnungsdienstleister müssen sich auf rückwirkende Sozialversicherungsbeiträge einstellen, die automatisch berechnet werden, sobald eine Número de Afiliación vergeben wird.
Einwanderungsanwälte warnen, dass Antragsteller, die nach dem 31. Dezember 2025 nach Spanien einreisen, nicht mehr berechtigt sind und ab dem 10. April mit der Einführung der biometrischen Ausreisekontrollen im Rahmen des EES mit einer beschleunigten Abschiebung rechnen müssen. Sie raten Neuankömmlingen, alternative Wege wie humanitären Schutz oder das Visum für digitale Nomaden zu prüfen, auch wenn hierfür höhere Einkommensnachweise erforderlich sind.
Führende Vertreter der venezolanischen Gemeinschaft begrüßten die Klarheit, forderten jedoch zusätzliches Personal für Identitätsprüfungen, da viele Migranten keine Pässe besitzen und auf Notfall-Reisedokumente angewiesen sind. Das Ministerium erklärte, es verhandle mit Fluggesellschaften, um abgelaufene venezolanische Ausweise aus humanitären Gründen als Borddokumente zu akzeptieren.
Die Regierung wird spezielle Leitfäden in Spanisch und vereinfachtem Englisch erstellen und hat NGOs wie CEAR und Accem beauftragt, an Wochenenden Workshops zur Zusammenstellung von Nachweisen über den ununterbrochenen Aufenthalt anzubieten. Die Konsulate in Caracas und Bogotá werden elektronische Führungszeugnisse ausstellen, um die Bürokratie zu erleichtern. Für Arbeitgeber in Spaniens Pflege- und Logistiksektoren, in denen venezolanische Migranten überrepräsentiert sind, schafft die Frist Planungssicherheit. Unternehmen haben neun Monate Zeit, informelle Arbeitsverhältnisse in formelle Verträge umzuwandeln, um Bußgelder im Rahmen des Arbeitsinspektionsplans 2026–2028 zu vermeiden. Auch Lohnabrechnungsdienstleister müssen sich auf rückwirkende Sozialversicherungsbeiträge einstellen, die automatisch berechnet werden, sobald eine Número de Afiliación vergeben wird.
Einwanderungsanwälte warnen, dass Antragsteller, die nach dem 31. Dezember 2025 nach Spanien einreisen, nicht mehr berechtigt sind und ab dem 10. April mit der Einführung der biometrischen Ausreisekontrollen im Rahmen des EES mit einer beschleunigten Abschiebung rechnen müssen. Sie raten Neuankömmlingen, alternative Wege wie humanitären Schutz oder das Visum für digitale Nomaden zu prüfen, auch wenn hierfür höhere Einkommensnachweise erforderlich sind.
Führende Vertreter der venezolanischen Gemeinschaft begrüßten die Klarheit, forderten jedoch zusätzliches Personal für Identitätsprüfungen, da viele Migranten keine Pässe besitzen und auf Notfall-Reisedokumente angewiesen sind. Das Ministerium erklärte, es verhandle mit Fluggesellschaften, um abgelaufene venezolanische Ausweise aus humanitären Gründen als Borddokumente zu akzeptieren.
Quelle: Catalunya Press
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