Das Grenzabkommen zwischen Gibraltar und Spanien wird auf Juli verschoben, was Unternehmen und Pendlern drei zusätzliche Monate zur Vorbereitung gibt.
Streik des Bodenpersonals legt spanische Flughäfen lahm – Osterreisende sollen drei Stunden früher ankommen
Rückstau bei „Cita Previa“ verschärft sich: Termine in Madrid und Barcelona jetzt 8–14 Wochen, Personalabteilungen angewiesen, Entsandte umzuleiten
Neueste Nachrichten
Balearische Inseln verzeichnen trotz landesweitem Rückgang 24 % mehr Ankünfte mit kleinen Booten
Regionale Statistiken zeigen, dass im ersten Quartal 2026 insgesamt 1.179 irreguläre Migranten auf den Balearischen Inseln ankamen – ein Anstieg von 23,6 %, obwohl die Ankünfte landesweit deutlich zurückgingen. Aufgrund begrenzter Aufnahme Kapazitäten und knappen saisonalen Wohnraums sollten Arbeitgeber und Umsiedlungsteams auf den Inseln mit Bearbeitungsrückständen und Unterkunftsengpässen rechnen.
Madrid verteidigt historischen Plan zur Legalisierung von 500.000 undokumentierten Migranten trotz politischer Gegenreaktionen
Migrationsministerin Elma Saiz bekräftigte den Plan der Koalitionsregierung, noch in diesem Monat eine „außerordentliche Legalisierung“ für rund 500.000 undokumentierte Migranten zu starten. Anträge können über die Post, Sozialversicherungsträger und ein verbessertes Online-Portal eingereicht werden, mit einer Bearbeitungszeit von etwa drei Monaten. Wirtschaftsverbände sehen darin eine Chance, Arbeitskräftemangel zu beheben, während die Opposition vor einem Anreiz für weitere Migration warnt.
EU erteilt endgültige Zustimmung zum Gibraltar-Abkommen ohne Grenzkontrollen und ebnet Weg für Schengen-ähnliche Kontrollen ab 15. Juli
Die EU-Botschafter haben das lang erwartete Post-Brexit-Abkommen für Gibraltar genehmigt, das ab dem 15. Juli 2026 vorläufig angewendet wird. Spanische Beamte werden die Schengen-Kontrollen übernehmen, die mit dem am 10. April in Kraft tretenden EU-Einreise-/Ausreisesystem verknüpft sind. Das Abkommen schafft physische Grenzkontrollen für Personen und Waren ab und entlastet damit 300.000 Andalusier sowie grenzüberschreitende Unternehmen. Firmen sollten ihre Mitarbeiter auf die biometrische Voranmeldung und neue Überziehungswarnungen vorbereiten.
Spanien setzt 31. Dezember als Frist für Venezolaner zur „Express“-Regularisierung
Das Außenministerium hat eine Frist bis zum 31. Dezember 2026 für Venezolaner veröffentlicht, die die einmalige Regularisierung in Spanien nutzen möchten. Spezielle Workshops und elektronische Polizeikontrollen sollen die Antragsbearbeitung beschleunigen, doch nur Personen, die vor dem 31. Dezember 2025 eingereist sind, sind berechtigt. Arbeitgeber sollten Arbeitsverträge zügig formalisiert abschließen, um Strafen zu vermeiden, sobald die Arbeitnehmer einen legalen Status erhalten.