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Rückstau bei „Cita Previa“ verschärft sich: Termine in Madrid und Barcelona jetzt 8–14 Wochen, Personalabteilungen angewiesen, Entsandte umzuleiten

Apr. 3, 2026
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Rückstau bei „Cita Previa“ verschärft sich: Termine in Madrid und Barcelona jetzt 8–14 Wochen, Personalabteilungen angewiesen, Entsandte umzuleiten
Ein ausführliches Briefing, das am 2. April von der Relocation-Plattform Jobbatical veröffentlicht wurde, warnt davor, dass das spanische Online-Terminvergabesystem (cita previa) an einem Krisenpunkt angekommen ist. Termine für NIE- und TIE-Aufenthaltskartenverfahren in Madrid und Barcelona sind innerhalb von Minuten nach Freigabe ausgebucht. Die Wartezeiten haben sich auf 8 bis 14 Wochen verlängert, was die Starttermine für internationale Neueinstellungen direkt verzögert. Da ein Entsandter ohne cita previa weder eine Ausländer-Identitätskarte (TIE) abholen noch seine Meldeadresse registrieren kann, stehen Personalabteilungen vor Gehaltsstopp und Compliance-Risiken. Jobbatical beschreibt bereits genutzte Umgehungslösungen multinationaler Unternehmen: frühzeitige Beantragung von Arbeitserlaubnissen durch den Arbeitgeber, parallele Buchung von Empadronamiento und Sozialversicherungsanmeldungen sowie – noch radikaler – das Fliegen von Mitarbeitenden in Städte mit geringerer Nachfrage wie Valencia, Sevilla oder Zaragoza für schnellere Termine. Die Daten des Artikels spiegeln die Erfahrungen von Corporate-Mobility-Managern wider, die seit Ende 2025 eine Verdopplung der Onboarding-Zeiträume beobachten. Einige Unternehmen verhandeln „Brücken“-Regelungen für Remote-Arbeit, damit neue Mitarbeitende ihre Tätigkeit von außerhalb Spaniens aus starten können, während sie auf einen Termin warten. Andere setzen auf Immigration-Tech-Plattformen, die Terminfreigaben automatisch überwachen und sofortige Benachrichtigungen senden. Die spanischen Behörden erkennen den Rückstau an, betonen jedoch, dass die Personalstärke in den Ausländerbehörden erst mit dem Start des Regularisierungsprogramms für 500.000 Personen Ende dieses Monats erhöht wird – ein Schritt, der die Nachfrage voraussichtlich weiter verschärfen wird. Mobility-Verantwortliche sollten daher kritische Neueinstellungen genau planen, Reise- und Unterkunftskosten für schnellere Termine zwischen Städten einplanen und die Dokumentation sorgfältig prüfen, um Ablehnungen und erneute Terminbuchungen zu vermeiden.
Quelle: Jobbatical Blog

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