
Die Reiseplattform TravelPirates berichtet, dass der Dubai International Airport über das Osterwochenende hinweg in Betrieb bleibt. Allerdings verändern die Wiedereröffnung der heimischen Schulen und die Schließung von Expat-Kirchen die Verkehrsströme rund um den Flughafen. Obwohl über Nacht keine neuen Sicherheitsvorfälle gemeldet wurden, bleiben europäische Fluggesellschaften weiterhin ausgesetzt, bis am 10. April die Überprüfung des EASA-Konfliktzonenbulletins CZIB-2026-03-R5 für den Luftraum der VAE erfolgt. Das Auslaufen oder eine Verlängerung des Bulletins ist entscheidend, da europäische Kriegsrisikoversicherer ihre Deckung direkt an die EASA-Richtlinien koppeln. Sollte die Behörde das Risikoniveau herabstufen, könnten Airlines wie British Airways, Lufthansa und KLM schnell ihren Betrieb wieder aufnehmen und dringend benötigte Kapazitäten für transatlantische und inner-europäische Geschäftsreisen bereitstellen. Bis dahin setzt DXB weiterhin auf Emirates, flydubai sowie einige asiatische und indische Fluggesellschaften. TravelPirates weist darauf hin, dass Air India und Air India Express am 2. April 34 Flüge in die VAE durchführten und damit einen Teil der Lücke durch die europäischen Aussetzungen füllen. Mobilitätsmanager sollten daher indische Airlines für Europa-VAE-Verbindungen über Delhi oder Mumbai in Betracht ziehen, falls Direktflüge knapp bleiben. Zudem gibt es eine subtile, aber wichtige Veränderung bei der Passagierstruktur: Da mehrere Kirchen in Dubai Präsenzgottesdienste zu Ostern absagen, könnten mehr Expat-Familien auf Freizeitreisen ins Ausland setzen, was die Auslastung bei ankommenden Flügen senken, aber die Abflüge am 4. und 5. April erhöhen könnte. Arbeitgeber sollten mit stärkerem Straßenverkehr in der Nähe der Terminals 1 und 3 während der Schulferien-Hauptverkehrszeiten rechnen. Handlungsempfehlungen für Reiseprogramme: 1) die EASA-Entscheidung am 10. April genau verfolgen; 2) Mitarbeiter, die über DXB reisen, anweisen, den Flugstatus bis zum Abflug in Echtzeit zu prüfen; 3) zusätzliche Umsteigezeiten bei Transfers einplanen; und 4) europäische Entsandte über alternative Routen informieren, falls ihre bevorzugten Airlines über Mitte April hinaus ausfallen.
Quelle: TravelPirates
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