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Akasa Air plant Rückkehr nach Abu Dhabi, verlängert jedoch Flugaussetzungen nach Doha, Riad und Kuwait

Apr. 5, 2026
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Akasa Air plant Rückkehr nach Abu Dhabi, verlängert jedoch Flugaussetzungen nach Doha, Riad und Kuwait
Die indische Billigfluggesellschaft Akasa Air gab am 4. April bekannt, dass sie eine „Live-Sicherheitsbewertung“ durchführt, um den Flugbetrieb nach Abu Dhabi nach einer dreiwöchigen Pause aufgrund von Raketenaktivitäten über dem Golf wieder aufzunehmen. Die Airline hofft auf einen schrittweisen Neustart am Zayed International Airport bereits Mitte April, verlängerte jedoch gleichzeitig die Aussetzung der Flüge nach Doha, Riad und Kuwait bis zum 12. April 2026. Die Erklärung von Akasa verdeutlicht die schwierige Lage, in der sich alle Fluggesellschaften mit Zielen im Golfraum befinden, während der Konflikt in Westasien den regionalen Luftraum weiterhin belastet.

Die Fluggesellschaft bestätigte, dass sie weiterhin Flüge von Mumbai und Bengaluru nach Dschidda durchführt, allerdings nur über südliche Luftkorridore, die von der indischen Luftfahrtbehörde DGCA freigegeben wurden. Geschäftsreisende mit Verbindungen zwischen Indien und den VAE werden aufgefordert, Ausnahmeregelungen zu nutzen: Akasa erstattet innerhalb von sieben Tagen den vollen Ticketpreis oder bucht Passagiere kostenfrei um.

Akasa Air plant Rückkehr nach Abu Dhabi, verlängert jedoch Flugaussetzungen nach Doha, Riad und Kuwait


Für Mobility-Manager ergeben sich daraus zwei wesentliche Punkte: Erstens könnte die Kapazität nach Abu Dhabi schneller wieder steigen als bei anderen Golf-Drehkreuzen, da die VAE eine robuste Raketenabwehr vorweisen und Versicherer daher engere Flugverbotszonen akzeptieren. Zweitens führt die verlängerte Flugpause zu Katar, Saudi-Arabien und Kuwait zu einem noch engeren Sitzplatzangebot für südasiatische Arbeitskräfte vor dem Eid-Fest, was Arbeitgeber zwingt, Umwege über Muscat oder Manama in Betracht zu ziehen.

Die vorsichtige Wortwahl von Akasa spiegelt eine breitere Neuausrichtung bei indischen Airlines wider. IndiGo und Air India Express haben ebenfalls ihre Frequenzen in den Golfraum reduziert, da die Kriegsrisikoprämien seit Ende Februar doppelt so hoch sind. Bis europäische Behörden am 10. April entscheiden, ob das EASA-Konfliktzonenbulletin CZIB-2026-03-R5 verlängert wird, will keine Fluggesellschaft feste Flugpläne über rollierende 72-Stunden-Fenster hinaus festlegen.

Mobility-Verantwortliche sollten daher Rücklagen für kurzfristige Umroutungen einplanen, sicherstellen, dass die Reiseversicherung der Mitarbeiter Kriegsrisikozuschläge abdeckt, und flexible Tickets bevorzugen. Akasa kündigte an, weitere Informationen „näher zum 8. April“ zu veröffentlichen – ein Termin, den Programmmanager, die Crewwechsel und Projekteinsätze im Golfraum koordinieren, unbedingt vormerken sollten.
Quelle: The Economic Times

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