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Malaysia zerschlägt Fälscherring für Visa mit Beteiligung chinesischer Staatsangehöriger

Apr. 4, 2026
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Malaysia zerschlägt Fälscherring für Visa mit Beteiligung chinesischer Staatsangehöriger
Das malaysische Einwanderungsamt gab am 3. April bekannt, dass es in Kuala Lumpur drei chinesische Staatsangehörige sowie zwölf weitere Verdächtige festgenommen hat, die im Besitz gefälschter langfristiger Aufenthaltsgenehmigungen waren, die zur Unterstützung von US-Visumanträgen genutzt wurden. Die Behörden beschlagnahmten chinesische Reisepässe mit gefälschten Malaysia My Second Home (MM2H)-Aufklebern – ein Beweis für ein Syndikat, das bis zu 10.000 Ringgit (ca. 2.480 US-Dollar) für gefälschte Dokumente verlangt. Der Fall folgt auf eine frühere Razzia im Oktober 2025, bei der sechs chinesische Staatsbürger und zwei Malaysier festgenommen wurden, was darauf hindeutet, dass die Operation mit neuen Fälschern wieder aufgenommen wurde.

Malaysia zerschlägt Fälscherring für Visa mit Beteiligung chinesischer Staatsangehöriger


Der Generaldirektor der Einwanderungsbehörde, Zakaria Shaaban, erklärte, die Ermittlungen deuten auf ein transnationales Netzwerk hin, das in mehreren südostasiatischen Staaten gefälschte Genehmigungen herstellt und dabei die Glaubwürdigkeit des malaysischen MM2H-Programms ausnutzt, um die Weiterwanderung in Drittstaaten wie die USA zu erleichtern. Für chinesische Expats, die das MM2H-Programm legal nutzen – das besonders bei Rentnern und Remote-Arbeitern beliebt ist –, könnte der Vorfall strengere Kontrollen und längere Bearbeitungszeiten nach sich ziehen. Compliance-Berater empfehlen Antragstellern, bei Reisen stets die Originalgenehmigungsschreiben und Zahlungsbelege mitzuführen.

Unternehmen, die Mitarbeiter nach Malaysia entsenden, sollten längere Vorlaufzeiten einplanen und mit strengeren Dokumentenprüfungen in Visa-Zentren weltweit rechnen. Die Festnahmen verdeutlichen zudem die steigende Nachfrage nach alternativen Wegen nach Nordamerika angesichts der verschärften US-Visumquoten. Mobility-Teams sollten mögliche Folgewirkungen beobachten, darunter verstärkte Dokumentenkontrollen durch US-Konsulate bei chinesischen Staatsangehörigen, die aus ASEAN-Staaten Visaanträge stellen.
Quelle: South China Morning Post

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