
Eine landesweite Umfrage, die am 3. April von Confturismo-Confcommercio und SWG veröffentlicht wurde, prognostiziert, dass mehr als neun Millionen Italiener während der Osterferien mindestens eine Übernachtungsreise unternehmen werden, was einen Umsatz von bis zu 5,5 Milliarden Euro generieren könnte. Inlandsziele dominieren: 84 % der Befragten planen, innerhalb Italiens zu bleiben, während nur 7 % Reisen außerhalb Europas vorsehen – ein Muster, das auf sicherheitsbedingte Ängste aufgrund von Konflikten und gestiegene Flugpreise zurückgeführt wird. Federalberghi betont, dass Italiens Ruf als sicheres Reiseziel den Gastgewerbesektor vor stärkeren Nachfragerückgängen schützt, obwohl die Gesamtzahlen leicht unter dem Niveau von 2025 liegen. Toskana und Kampanien stehen ganz oben auf der Wunschliste, und drei von vier Reisenden werden mit dem Auto unterwegs sein, was auf eine anhaltende Abhängigkeit von privater Mobilität hinweist, obwohl die Kapazitäten im Schienenverkehr wachsen. Confturismo warnt, dass Stornierungen bei Reisebüros im Zusammenhang mit den Konflikten im Nahen Osten bereits fast 100 Millionen Euro gekostet haben, was verdeutlicht, wie geopolitische Risiken sowohl Freizeit- als auch Geschäftsreisen ins Ausland beeinträchtigen können. Mobilitätsmanager sollten daher die Risikohinweise für Reiseziele genau verfolgen und sicherstellen, dass Fürsorgepflicht-Protokolle plötzliche Umleitungen oder Rückführungen abdecken. Das Wetter sorgt für eine positive Perspektive: Nach einer Kältewelle sagen Meteorologen milde Temperaturen von bis zu 22 °C im Norden und 24 °C in den zentralen Regionen voraus, was voraussichtlich Last-Minute-Buchungen begünstigt.
Quelle: ANSA (English edition)