
Das italienische Konsulat in Jekaterinburg hat bestätigt, dass ab dem 1. Juni 2026 eine E-Visum-Plattform für Antragsteller in Russland in Betrieb genommen wird – die bislang größte digitale Umstellung bei der Bearbeitung von Schengen-Visa in Italien. Honorarkonsul Roberto d’Agostino erklärte am 3. April, dass mit der Umstellung die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten von derzeit 40 bis 60 Tagen auf nur noch fünf Kalendertage verkürzt werden sollen.
Im Rahmen des neuen Verfahrens füllen russische Staatsbürger den Antrag online aus, laden die erforderlichen Dokumente hoch und zahlen die Gebühren elektronisch, bevor sie zu einem persönlichen biometrischen Termin in einem VMS- oder Almaviva-Zentrum erscheinen. Die physische Einreichung der Unterlagen bleibt verpflichtend, ähnlich wie beim britischen Modell, doch die Vorprüfung soll Wartezeiten verkürzen und den Konsulaten eine effizientere Bearbeitung unvollständiger Anträge ermöglichen.
Dieser Schritt reagiert auf die chronischen Terminrückstände, die italienische Konsulate seit dem Ende der Pandemie-Beschränkungen belasten. Branchenbeobachter rechnen mit einem Anstieg der Sommer-Touristenankünfte, sobald das E-Visum stabil läuft – eine gute Nachricht für Hotels von Rom bis zur Riviera, die seit den Sanktionen 2021 einen Rückgang russischer Übernachtungen um 70 % verzeichnen.
Für Global-Mobility-Manager, die russische Mitarbeiter nach Italien versetzen, ersetzt das E-Visum nicht das nationale Arbeitserlaubnisverfahren (nulla osta), könnte aber die Logistik bei kurzfristigen Geschäftsreisen erleichtern, sofern die biometrischen Daten vor der Reise in Russland erfasst werden. Unternehmen sollten ihre Einladungsschreiben anpassen, um die neuen Einreichungs-IDs des elektronischen Portals zu berücksichtigen.
Im Rahmen des neuen Verfahrens füllen russische Staatsbürger den Antrag online aus, laden die erforderlichen Dokumente hoch und zahlen die Gebühren elektronisch, bevor sie zu einem persönlichen biometrischen Termin in einem VMS- oder Almaviva-Zentrum erscheinen. Die physische Einreichung der Unterlagen bleibt verpflichtend, ähnlich wie beim britischen Modell, doch die Vorprüfung soll Wartezeiten verkürzen und den Konsulaten eine effizientere Bearbeitung unvollständiger Anträge ermöglichen.
Dieser Schritt reagiert auf die chronischen Terminrückstände, die italienische Konsulate seit dem Ende der Pandemie-Beschränkungen belasten. Branchenbeobachter rechnen mit einem Anstieg der Sommer-Touristenankünfte, sobald das E-Visum stabil läuft – eine gute Nachricht für Hotels von Rom bis zur Riviera, die seit den Sanktionen 2021 einen Rückgang russischer Übernachtungen um 70 % verzeichnen.
Für Global-Mobility-Manager, die russische Mitarbeiter nach Italien versetzen, ersetzt das E-Visum nicht das nationale Arbeitserlaubnisverfahren (nulla osta), könnte aber die Logistik bei kurzfristigen Geschäftsreisen erleichtern, sofern die biometrischen Daten vor der Reise in Russland erfasst werden. Unternehmen sollten ihre Einladungsschreiben anpassen, um die neuen Einreichungs-IDs des elektronischen Portals zu berücksichtigen.
Quelle: Confidence Group
Wie VisaHQ helfen kann
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