
SEA, der Betreiber der Mailänder Flughäfen, rechnet zwischen dem 2. und 7. April mit insgesamt 725.000 Passagieren an den Flughäfen Linate und Malpensa – weniger als die 850.000 im Vorjahr, aber angesichts der globalen Unsicherheiten weiterhin ein starkes Zeichen für die Nachfrage. Die am 3. April veröffentlichte Prognose sieht an zwei Tagen einen Spitzenwert von einer halben Million Reisenden am Flughafen Malpensa und 225.000 am Flughafen Linate vor. Der nahegelegene Flughafen Bergamo-Orio al Serio erwartet weitere 330.000 Passagiere. Auf den Autobahnen A1, A4 und A7, die die Region anfahren, staut sich der Verkehr bereits, insbesondere am Mautpunkt Melegnano. Mobilitätskoordinatoren sollten Mitarbeiter darauf hinweisen, mehr Zeit für den Transfer einzuplanen, um Flüge rechtzeitig zu erreichen – zumal Kraftstoff-Rationierungen an einigen italienischen Flughäfen die Abfertigungszeiten verlängern könnten. Obwohl die Passagierzahlen unter denen von Ostern 2025 liegen, führt SEA den Rückgang auf makroökonomische Herausforderungen und den durch den Krieg bedingten Anstieg der Treibstoffkosten zurück, nicht auf betriebliche Einschränkungen. Das Unternehmen hält an seinen Investitionen in biometrische E-Gates und einen neuen Satelliten-Terminal am Malpensa fest, der bis zum Sommer eröffnet werden soll. Geschäftsreisende, die die zentrale Lage von Linate schätzen, sollten beachten, dass der beliebte Shuttlebus zum Bahnhof Milano Centrale während der Feiertage rund um die Uhr nach einem speziellen Fahrplan verkehrt. Passagiere mit Anschlussflügen am Malpensa müssen mit Wartezeiten an der Passkontrolle rechnen, da das Personal das EU-Ein- und Ausreisesystem an den Kiosken testet, bevor es vollständig eingeführt wird.
Quelle: ANSA