
China und Russland werden ihre Schnellreisekorridore voraussichtlich mindestens um ein weiteres Jahr verlängern. Das russische Außenministerium teilte der Zeitung Izvestia mit, dass Peking offiziell seine Bereitschaft signalisiert hat, das 30-tägige visumfreie Programm für Inhaber russischer Reisepässe bis zum 14. September 2027 zu verlängern – ein Jahr über das ursprünglich geplante Ende des Pilotprojekts hinaus. Diese Zusicherung wurde separat von chinesischen Diplomaten in Moskau bestätigt und am 6. April 2026 sowohl von unabhängigen als auch staatlichen russischen Medien berichtet.
Die im September 2025 gestartete Regelung erlaubt es Russen, ohne vorherigen Visumantrag für Geschäftsbesuche, Tourismus, Familienbesuche und Kurzzeitstudien nach Festlandchina einzureisen. Sie ergänzt die eigene visumfreie Politik Moskaus für chinesische Staatsbürger. Daten aus der Reisebranche zeigen, dass das Abkommen zu einem starken Anstieg bei Flugbuchungen, Hotelreservierungen und grenzüberschreitendem E-Commerce geführt hat – besonders in den Korridoren Heihe–Blagoweschtschensk und Suifenhe–Pogranitschny, wo Kleinhändler auf spontane Reisen angewiesen sind.
Die Verlängerung gibt Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern eine Planungssicherheit von zwei Saisons. Chinesische Airlines wie Air China und China Eastern haben bereits zusätzliche wöchentliche Flüge nach Moskau, Wladiwostok und Irkutsk für den Winterflugplan 2026/27 beantragt, während Flughäfen im russischen Fernen Osten chinesische Billigfluggesellschaften anwerben, um sich neben dem Verkehr nach Seoul und Tokio breiter aufzustellen.
Für Manager der Unternehmensmobilität beseitigt die Entscheidung eine administrative Hürde, die stillschweigend zurückgekehrt war: Viele Firmen hatten begonnen, die Einladungsschreiben für russische Techniker und Spezialisten aus dem Energiesektor wegen der drohenden Frist im September 2026 wieder vorzubereiten. Personalabteilungen können nun weiterhin einfache Einreiselisten nutzen, was etwa zwei Wochen Vorlaufzeit pro Entsandtem spart und die Notwendigkeit von PU-Lettern (Regierungsautorisierung) für Kurzaufenthalte in China überflüssig macht.
Langfristig haben beide Regierungen angedeutet, das Programm dauerhaft einzurichten – was Russlands Position neben Singapur und mehreren ASEAN-Staaten im einseitigen visumfreien Club Chinas festigen würde. Diplomaten warnen jedoch, dass das Programm weiterhin als Testfeld dient; jährliche Überprüfungen werden „Sicherheits- und Gesundheitsfaktoren“ bewerten, weshalb Unternehmen die Richtlinien der chinesischen Nationalen Einwanderungsbehörde (NIA) jedes Frühjahr genau verfolgen sollten.
Die im September 2025 gestartete Regelung erlaubt es Russen, ohne vorherigen Visumantrag für Geschäftsbesuche, Tourismus, Familienbesuche und Kurzzeitstudien nach Festlandchina einzureisen. Sie ergänzt die eigene visumfreie Politik Moskaus für chinesische Staatsbürger. Daten aus der Reisebranche zeigen, dass das Abkommen zu einem starken Anstieg bei Flugbuchungen, Hotelreservierungen und grenzüberschreitendem E-Commerce geführt hat – besonders in den Korridoren Heihe–Blagoweschtschensk und Suifenhe–Pogranitschny, wo Kleinhändler auf spontane Reisen angewiesen sind.
Die Verlängerung gibt Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern eine Planungssicherheit von zwei Saisons. Chinesische Airlines wie Air China und China Eastern haben bereits zusätzliche wöchentliche Flüge nach Moskau, Wladiwostok und Irkutsk für den Winterflugplan 2026/27 beantragt, während Flughäfen im russischen Fernen Osten chinesische Billigfluggesellschaften anwerben, um sich neben dem Verkehr nach Seoul und Tokio breiter aufzustellen.
Für Manager der Unternehmensmobilität beseitigt die Entscheidung eine administrative Hürde, die stillschweigend zurückgekehrt war: Viele Firmen hatten begonnen, die Einladungsschreiben für russische Techniker und Spezialisten aus dem Energiesektor wegen der drohenden Frist im September 2026 wieder vorzubereiten. Personalabteilungen können nun weiterhin einfache Einreiselisten nutzen, was etwa zwei Wochen Vorlaufzeit pro Entsandtem spart und die Notwendigkeit von PU-Lettern (Regierungsautorisierung) für Kurzaufenthalte in China überflüssig macht.
Langfristig haben beide Regierungen angedeutet, das Programm dauerhaft einzurichten – was Russlands Position neben Singapur und mehreren ASEAN-Staaten im einseitigen visumfreien Club Chinas festigen würde. Diplomaten warnen jedoch, dass das Programm weiterhin als Testfeld dient; jährliche Überprüfungen werden „Sicherheits- und Gesundheitsfaktoren“ bewerten, weshalb Unternehmen die Richtlinien der chinesischen Nationalen Einwanderungsbehörde (NIA) jedes Frühjahr genau verfolgen sollten.
Quelle: The Moscow Times / Interfax