
In einem gemeinsamen Rundschreiben, das am späten 3. April veröffentlicht wurde, haben das Handelsministerium (MOFCOM) und acht weitere zentrale Behörden das umfassendste Maßnahmenpaket seit der Wiedereröffnung Chinas vorgestellt. Ziel ist es, den eingehenden Tourismus zu einem hochwertigen Motor für den Export von Dienstleistungen zu machen. Die Maßnahmen sehen eine weitere Vereinfachung der Kurzzeitvisa-Verfahren, eine breitere Akzeptanz ausländischer Bankkarten und mobiler Geldbörsen sowie Pilotzonen vor, in denen internationale Besucher Mehrwertsteuerrückerstattungen digital und innerhalb von Minuten erhalten können. Die Behörden werden zudem das bereits für einen 60-prozentigen Anstieg der visafreien Einreisen verantwortliche 240-Stunden-Visafreie-Transitprogramm auf weitere Seehäfen und Hochgeschwindigkeitsbahnhöfe ausweiten – und zwar noch vor der Reisespitze im Sommer.
Über Visa hinaus setzt das Paket klare Ziele für die Akzeptanz von Zahlungen und englischsprachige Beschilderungen an Verkehrsknotenpunkten, Sehenswürdigkeiten und Kongresszentren. Provinzen, die große Fachmessen ausrichten – darunter Guangdong, Shanghai und Hainan – müssen in der Lage sein, ausländische Kartenzahlungen innerhalb von 24 Stunden nach einer Beschwerde freizuschalten. Hotels ab Drei-Sterne-Niveau sind verpflichtet, bis Jahresende mindestens zwei internationale E-Wallet-Optionen anzubieten. Für Unternehmen besonders interessant ist die Ankündigung, „One-Stop-Event-Visa“ zu testen, die Einreisegenehmigung, Ausrüstungscarnets und vor Ort mögliche Steuererstattungen für große Ausstellungen bündeln. Beratungsfirmen gehen davon aus, dass dies den Verwaltungsaufwand für Firmen-Roadshows halbieren und China im Wettbewerb mit Singapur und Dubai im MICE-Segment (Meetings, Incentives, Conferences and Exhibitions) stärken könnte.
Analysten weisen darauf hin, dass Reisedienstleistungen bereits über ein Viertel von Chinas gesamtem Dienstleistungshandel ausmachen. Der neue Fahrplan passt zur Pekinger Strategie, sich von der Abhängigkeit vom Warenexport hin zu margenstärkeren Dienstleistungsexporten zu entwickeln. Multinationale Unternehmen mit Mitarbeitern, die nach China entsandt werden, sollten sich auf schnellere Visaerteilungen einstellen – aber auch auf höhere Serviceansprüche seitens der ankommenden Kunden und Mitarbeiter.
Über Visa hinaus setzt das Paket klare Ziele für die Akzeptanz von Zahlungen und englischsprachige Beschilderungen an Verkehrsknotenpunkten, Sehenswürdigkeiten und Kongresszentren. Provinzen, die große Fachmessen ausrichten – darunter Guangdong, Shanghai und Hainan – müssen in der Lage sein, ausländische Kartenzahlungen innerhalb von 24 Stunden nach einer Beschwerde freizuschalten. Hotels ab Drei-Sterne-Niveau sind verpflichtet, bis Jahresende mindestens zwei internationale E-Wallet-Optionen anzubieten. Für Unternehmen besonders interessant ist die Ankündigung, „One-Stop-Event-Visa“ zu testen, die Einreisegenehmigung, Ausrüstungscarnets und vor Ort mögliche Steuererstattungen für große Ausstellungen bündeln. Beratungsfirmen gehen davon aus, dass dies den Verwaltungsaufwand für Firmen-Roadshows halbieren und China im Wettbewerb mit Singapur und Dubai im MICE-Segment (Meetings, Incentives, Conferences and Exhibitions) stärken könnte.
Analysten weisen darauf hin, dass Reisedienstleistungen bereits über ein Viertel von Chinas gesamtem Dienstleistungshandel ausmachen. Der neue Fahrplan passt zur Pekinger Strategie, sich von der Abhängigkeit vom Warenexport hin zu margenstärkeren Dienstleistungsexporten zu entwickeln. Multinationale Unternehmen mit Mitarbeitern, die nach China entsandt werden, sollten sich auf schnellere Visaerteilungen einstellen – aber auch auf höhere Serviceansprüche seitens der ankommenden Kunden und Mitarbeiter.
Quelle: People’s Daily Online