
Weniger als zwei Tage vor dem Start des europäischen Ein- und Ausreisesystems (EES) hat Palma de Mallorca, Spaniens meistfrequentierter Ferienort für britische Besucher, bestätigt, dass spezielle „Nicht-Schengen-Briten“-Spuren eingerichtet werden, um zu verhindern, dass das neue biometrische Verfahren den Osterreiseverkehr lahmlegt. Die balearische Regionalregierung erklärte, dass diese Maßnahme nach Tests beschlossen wurde, die zeigten, dass die erstmalige EES-Registrierung bis zu vier Minuten pro Passagier dauern kann. An den sommerlichen Spitzenwochenenden werden auf den Inseln mehr als 60.000 britische Ankünfte pro Tag abgewickelt. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter hatten bei Madrid und Brüssel eine vorübergehende Lockerung gefordert, doch die Europäische Kommission betont, dass der rechtliche Starttermin am 10. April nicht verhandelbar ist.
Im Rahmen des Notfallplans werden britische Touristen – die 26 % aller Besucher auf den Balearen ausmachen – zu separaten biometrischen Kiosken geleitet, die von zusätzlichen Guardia-Civil-Beamten betreut werden. Die örtliche Handelskammer warnte, dass „Warteschlangen von bis zu vier Stunden in den ersten zwei Wochen durchaus möglich sind“ und rät Reisenden, die EU-App „Travel to Europe“ herunterzuladen, die bereits in Schweden und Portugal funktioniert, um Passdaten vorab zu speichern. Mobilitätsexperten weisen darauf hin, dass die speziellen Spuren bei Erfolg zu einer halb-permanenten Einrichtung werden könnten, die eine faktische Trennung nach Nationalität schafft, was Fluggesellschaften bei ihren Boarding-Prozessen berücksichtigen müssen. Unternehmen, die Saisonkräfte auf die Inseln bringen, werden aufgefordert, Ankunftszeiten zu staffeln und längere Umsteigezeiten einzuplanen, bis sich die Abläufe stabilisiert haben.
Im Rahmen des Notfallplans werden britische Touristen – die 26 % aller Besucher auf den Balearen ausmachen – zu separaten biometrischen Kiosken geleitet, die von zusätzlichen Guardia-Civil-Beamten betreut werden. Die örtliche Handelskammer warnte, dass „Warteschlangen von bis zu vier Stunden in den ersten zwei Wochen durchaus möglich sind“ und rät Reisenden, die EU-App „Travel to Europe“ herunterzuladen, die bereits in Schweden und Portugal funktioniert, um Passdaten vorab zu speichern. Mobilitätsexperten weisen darauf hin, dass die speziellen Spuren bei Erfolg zu einer halb-permanenten Einrichtung werden könnten, die eine faktische Trennung nach Nationalität schafft, was Fluggesellschaften bei ihren Boarding-Prozessen berücksichtigen müssen. Unternehmen, die Saisonkräfte auf die Inseln bringen, werden aufgefordert, Ankunftszeiten zu staffeln und längere Umsteigezeiten einzuplanen, bis sich die Abläufe stabilisiert haben.
Quelle: Majorca Daily Bulletin