
Außenminister aus 24 südlichen Atlantikstaaten treffen sich am 8. und 9. April in Rio de Janeiro zur 9. ZOPACAS-Ministerkonferenz (Zone des Friedens und der Zusammenarbeit im Südatlantik) – ein Ereignis, das zuletzt vor acht Jahren stattfand. Das brasilianische Außenministerium Itamaraty hat am Flughafen Galeão eine spezielle „Fast-Track“-Spur für Delegationen eingerichtet und verzichtet vorübergehend auf Gegenseitigkeitsgebühren für offizielle Reisepässe der teilnehmenden Staaten. Hoteliers melden eine Auslastung von über 90 % in den Stadtteilen Flamengo und Centro, während das Kongressbüro der Stadt einen Verkehrslenkungsplan veröffentlicht hat, der Touristengruppenbusse zwischen 6 und 20 Uhr vom Hafenbereich fernhält. Die verstärkte Kontrolle diplomatischer Gepäckstücke durch die Bundespolizei kann die Abfertigung regulärer Passagiere am Terminal 2 während der Stoßzeiten verlangsamen. Für multinationale Unternehmen bietet das Treffen Networking-Möglichkeiten rund um maritime Sicherheit, erneuerbare Energien und Unterseekabelprojekte. Mobilitätsteams sollten jedoch mögliche Straßensperrungen rund um Forte Copacabana beachten, wo bilaterale Nebenveranstaltungen geplant sind. Der Gipfel unterstreicht Brasiliens Ambition, Rio als Zentrum der Süd-Süd-Kooperation zu etablieren – im Vorfeld des G20-Gipfels in Brasília später in diesem Jahr. Erkenntnisse aus den Akkreditierungs- und Begleitverfahren dieser Woche fließen in das Sicherheitskonzept für den G20-Transport ein. Bewohner und Besucher werden empfohlen, bis zum 10. April, wenn die Delegationen abreisen, für Fahrten zu den Flughäfen Santos Dumont und Galeão mehr Zeit einzuplanen.
Quelle: Correio da Manhã