Die polnische Grenzpolizei meldet keine illegalen Grenzübertritte aus Belarus, während die internen Kontrollen mit Deutschland und Litauen fortgesetzt werden.
EU-Biometrisches Ein- und Ausreisesystem startet am 10. April – letzte Hinweise für Reisende nach Polen veröffentlicht
Tschechischer Anbieter RegioJet zieht sich aus dem polnischen Inlandsbahnmarkt zurück, behält aber internationale Verbindungen bei
Neueste Nachrichten
Polen verlängert „Zweitfilter“-Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland und Litauen bis Oktober 2026
Warschau hat die vorübergehenden Grenzkontrollen an den Grenzen zu Deutschland und Litauen bis zum 1. Oktober 2026 verlängert. Seit ihrer Einführung im Juli 2025 wurden 1,3 Millionen Reisende kontrolliert, fast 1.000 Personen aufgehalten und 29 Personen identifiziert, die nun im gesamten Schengen-Raum gesperrt sind. Diese Maßnahme führt weiterhin zu moderaten Verzögerungen im Güter- und Pendlerverkehr und verpflichtet Arbeitgeber dazu, bei nicht-EU-Entsandten die vollständigen Reisedokumente sorgfältig zu überprüfen.
Chinesischer Staatsbürger nach Fotografieren von Bahnanlagen nahe der deutschen Grenze festgenommen
Polnische Behörden nahmen einen chinesischen Reisenden fest, weil er in der Nähe der deutschen Grenze Eisenbahninfrastruktur fotografierte – ein Verstoß gegen das polnische Heimatschutzgesetz. Die Festnahme unterstreicht Warschaus strenge Sicherheitsvorschriften für kritische Infrastruktur und sendet eine klare Botschaft an multinationale Unternehmen: Mitarbeiter müssen über Fotoverbotszonen informiert werden, um Festnahmen oder Probleme mit Visa zu vermeiden.
Tadschikischer Staatsangehöriger nach Einwanderungskontrolle nach der Haftentlassung zur Ausreise aus Polen aufgefordert
Polnische Grenzschutzbeamte leiten Abschiebungsverfahren gegen einen Tadschiken ein, der nach Verbüßung seiner Haftstrafe fliehen wollte. Der Vorfall verdeutlicht Polens strikte Praxis, ausländische Gefangene unmittelbar nach ihrer Entlassung auf ihren Aufenthaltsstatus zu überprüfen, und warnt eindringlich: Jeder Statusverstoß kann zu einem fünfjährigen Schengen-Einreiseverbot führen.