
Die Europäische Kommission bestätigte am 9. April, dass das lang erwartete biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) ab dem 10. April 2026 an allen Schengen-Außengrenzen – Luft-, Land- und Seewege – vollständig in Betrieb genommen wird. Die Ankündigung beendet monatelange Testphasen und stellt Polen mit seinen stark frequentierten Flughäfen Warschau-Chopin und Katowice sowie den Straßenkorridoren aus der Ukraine und Belarus an die Spitze des ehrgeizigsten Grenztechnologie-Updates Europas seit Jahrzehnten.
Das EES ersetzt die jahrhundertealte Praxis des Passstempelns durch eine digitale Erfassung jeder Einreise, Ausreise und Aufenthaltsdauer von Drittstaatsangehörigen. Reisende müssen bei der ersten Einreise vier Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto abgeben; bei den folgenden Grenzübertritten genügt ein kurzer Gesichtsscan. Laut Kommission betrug die durchschnittliche Abwicklungszeit während der Tests 70 Sekunden – langsamer als ein manueller Stempel, aber deutlich sicherer.
Die polnische Grenzpolizei hat das System in den letzten zwei Monaten im „Schattenmodus“ betrieben, dabei Daten erfasst und gleichzeitig weiterhin Pässe gestempelt, damit Fluggesellschaften und Flughafensysteme sich anpassen konnten. Ab dem 10. April entfällt das Stempeln komplett. Fluggesellschaften, die nach Polen fliegen, wurden darauf hingewiesen, Passagiere daran zu erinnern, dass ein Überschreiten der 90/180-Tage-Schengen-Grenze automatisch einen Alarm auslöst und Bußgelder oder Einreiseverbote nach sich ziehen kann.
Für Arbeitgeber sind die Anforderungen hoch: Die bisher auf polnische Visa und Arbeitserlaubnisse fokussierten Einsatz-Tracking-Tabellen müssen nun jeden Tag erfassen, den ein Mitarbeiter oder Auftragnehmer irgendwo im Schengen-Raum verbringt. Mobilitätsteams werden dringend aufgefordert, ihre HR-Informationssysteme mit der neuen EU-Datenbank zu synchronisieren und Kopien der Kiosk-„Quittungen“ aufzubewahren, die den genauen Zeitpunkt und Ort der Einreise dokumentieren.
Die Grenzbehörden betonen, dass das System eine Sicherheitsfunktion enthält: Die Beamten können die biometrische Erfassung vorübergehend aussetzen, wenn die Warteschlangen unüberschaubar werden, insbesondere in den Hauptreisezeiten. Dennoch sollten Unternehmen Reisende auf längere Grenzkontrollzeiten in den ersten Wochen vorbereiten und EES-Briefings in die Checklisten vor der Abreise aufnehmen.
Das EES ersetzt die jahrhundertealte Praxis des Passstempelns durch eine digitale Erfassung jeder Einreise, Ausreise und Aufenthaltsdauer von Drittstaatsangehörigen. Reisende müssen bei der ersten Einreise vier Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto abgeben; bei den folgenden Grenzübertritten genügt ein kurzer Gesichtsscan. Laut Kommission betrug die durchschnittliche Abwicklungszeit während der Tests 70 Sekunden – langsamer als ein manueller Stempel, aber deutlich sicherer.
Die polnische Grenzpolizei hat das System in den letzten zwei Monaten im „Schattenmodus“ betrieben, dabei Daten erfasst und gleichzeitig weiterhin Pässe gestempelt, damit Fluggesellschaften und Flughafensysteme sich anpassen konnten. Ab dem 10. April entfällt das Stempeln komplett. Fluggesellschaften, die nach Polen fliegen, wurden darauf hingewiesen, Passagiere daran zu erinnern, dass ein Überschreiten der 90/180-Tage-Schengen-Grenze automatisch einen Alarm auslöst und Bußgelder oder Einreiseverbote nach sich ziehen kann.
Für Arbeitgeber sind die Anforderungen hoch: Die bisher auf polnische Visa und Arbeitserlaubnisse fokussierten Einsatz-Tracking-Tabellen müssen nun jeden Tag erfassen, den ein Mitarbeiter oder Auftragnehmer irgendwo im Schengen-Raum verbringt. Mobilitätsteams werden dringend aufgefordert, ihre HR-Informationssysteme mit der neuen EU-Datenbank zu synchronisieren und Kopien der Kiosk-„Quittungen“ aufzubewahren, die den genauen Zeitpunkt und Ort der Einreise dokumentieren.
Die Grenzbehörden betonen, dass das System eine Sicherheitsfunktion enthält: Die Beamten können die biometrische Erfassung vorübergehend aussetzen, wenn die Warteschlangen unüberschaubar werden, insbesondere in den Hauptreisezeiten. Dennoch sollten Unternehmen Reisende auf längere Grenzkontrollzeiten in den ersten Wochen vorbereiten und EES-Briefings in die Checklisten vor der Abreise aufnehmen.
Quelle: Caliber.az
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