
Das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union absolvierte am 11. April seinen ersten vollen Betriebstag und registrierte dabei automatisch über 52 Millionen Grenzübertritte an den Außengrenzen von 29 teilnehmenden Staaten. Daten der Grenzschutzbehörden zeigen, dass am ersten Tag mehr als 27.000 Reisenden die Einreise verweigert wurde und fast 700 als potenzielle Sicherheitsrisiken eingestuft wurden.
Im Rahmen des EES müssen Staatsangehörige visafreier und Kurzaufenthaltsvisa-Länder ihre Fingerabdrücke scannen und ein biometrisches Foto an automatisierten Kiosken aufnehmen lassen. Das System erfasst dann jeden Ein- und Ausreisestempel und berechnet die verbleibenden erlaubten Aufenthaltstage im Schengen-Raum. Fluggesellschaften und Busunternehmen warnen während der Einführungsphase vor längeren Bearbeitungszeiten, doch die EU-Grenzagentur Frontex gibt an, dass die durchschnittliche Registrierung „etwas mehr als eine Minute“ dauert.
Für multinationale Unternehmen und Mobility-Manager mit Sitz in Zypern ist besonders wichtig, dass die Republik Zypern das EES noch nicht anwendet, da sie dem Schengen-Raum noch nicht beigetreten ist. Zypriotische Staatsbürger sind daher weiterhin auf manuelle Passstempel angewiesen, wenn sie in den Schengen-Raum reisen. Drittstaatsangehörige mit Wohnsitz in Zypern müssen die neuen biometrischen Kontrollen erst nach einer Weiterreise über ein anderes EU-Drehkreuz wie Athen oder Wien durchlaufen. Arbeitgeber sollten ihre Mitarbeiter, die über Schengen-Flughäfen reisen, darauf hinweisen, dass sie mit Warteschlangen bei der erstmaligen Registrierung rechnen müssen, und zusätzliche Transitzeiten einplanen.
Obwohl Zypern am ersten Tag keine Störungen verzeichnete, wird die Insel die gleiche Infrastruktur integrieren müssen, sobald der lang geplante Beitritt zum Schengen-Raum abgeschlossen ist. Laut Angaben von Mitarbeitern des Verkehrsministeriums werden bereits Ausschreibungen für elektronische Gates an den Flughäfen Larnaka und Paphos vorbereitet.
Praktisch sollten globale Mobility-Teams ihre Reiserichtlinien an die Anforderungen der biometrischen Erfassung anpassen, Reisende daran erinnern, die Gültigkeit ihres Reisepasses zu überprüfen (mindestens sechs Monate empfohlen) und die Hinweise der Fluggesellschaften zu empfohlenen Ankunftszeiten am Flughafen im Blick behalten, da das Reiseaufkommen in den Oster- und Sommerferien ansteigt.
Im Rahmen des EES müssen Staatsangehörige visafreier und Kurzaufenthaltsvisa-Länder ihre Fingerabdrücke scannen und ein biometrisches Foto an automatisierten Kiosken aufnehmen lassen. Das System erfasst dann jeden Ein- und Ausreisestempel und berechnet die verbleibenden erlaubten Aufenthaltstage im Schengen-Raum. Fluggesellschaften und Busunternehmen warnen während der Einführungsphase vor längeren Bearbeitungszeiten, doch die EU-Grenzagentur Frontex gibt an, dass die durchschnittliche Registrierung „etwas mehr als eine Minute“ dauert.
Für multinationale Unternehmen und Mobility-Manager mit Sitz in Zypern ist besonders wichtig, dass die Republik Zypern das EES noch nicht anwendet, da sie dem Schengen-Raum noch nicht beigetreten ist. Zypriotische Staatsbürger sind daher weiterhin auf manuelle Passstempel angewiesen, wenn sie in den Schengen-Raum reisen. Drittstaatsangehörige mit Wohnsitz in Zypern müssen die neuen biometrischen Kontrollen erst nach einer Weiterreise über ein anderes EU-Drehkreuz wie Athen oder Wien durchlaufen. Arbeitgeber sollten ihre Mitarbeiter, die über Schengen-Flughäfen reisen, darauf hinweisen, dass sie mit Warteschlangen bei der erstmaligen Registrierung rechnen müssen, und zusätzliche Transitzeiten einplanen.
Obwohl Zypern am ersten Tag keine Störungen verzeichnete, wird die Insel die gleiche Infrastruktur integrieren müssen, sobald der lang geplante Beitritt zum Schengen-Raum abgeschlossen ist. Laut Angaben von Mitarbeitern des Verkehrsministeriums werden bereits Ausschreibungen für elektronische Gates an den Flughäfen Larnaka und Paphos vorbereitet.
Praktisch sollten globale Mobility-Teams ihre Reiserichtlinien an die Anforderungen der biometrischen Erfassung anpassen, Reisende daran erinnern, die Gültigkeit ihres Reisepasses zu überprüfen (mindestens sechs Monate empfohlen) und die Hinweise der Fluggesellschaften zu empfohlenen Ankunftszeiten am Flughafen im Blick behalten, da das Reiseaufkommen in den Oster- und Sommerferien ansteigt.
Quelle: Tala Community News (via KNews)
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