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H-1B-Stempeltermine in Indien wieder verfügbar – US-Mitarbeiter werden von Reisen abgeraten

Apr. 12, 2026
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H-1B-Stempeltermine in Indien wieder verfügbar – US-Mitarbeiter werden von Reisen abgeraten
Nach monatelanger nahezu vollständiger Verfügbarkeitspause tauchen laut Einwanderungsanwältin Emily Neumann wieder vereinzelt Termine für H-1B-Visumsstempelungen an US-Konsulaten in Indien auf. Sie warnt jedoch H-1B-Inhabern, die sich derzeit in den USA aufhalten, nicht nur zum Zweck eines neuen Stempels nach Hause zu fliegen, da unvorhersehbare Terminabsagen und das Risiko, wegen zusätzlicher Sicherheitsprüfungen im Ausland festzustecken, bestehen. Diese Empfehlung ist besonders wichtig für indische IT-Dienstleister, die kurzfristige Reisen für Kundenprojekte planen. Im Dezember 2025 hatten die Konsulate massenhaft Interviews auf Mai/Juni 2026 verschoben, was hunderte Arbeitnehmer in Indien festhielt und Unternehmen zwang, auf Remote-Arbeit auszuweichen. Zwar sind inzwischen einige Termine für März und April verfügbar, doch bleiben die Absagequoten hoch, da das Außenministerium Ressourcen umschichtet, um rekordverdächtige 620.000 Studentenvisumanträge vor Beginn des US-Akademiejahres zu bearbeiten. Neumann erinnert Arbeitgeber daran, dass ein gültiger I-797-Bewilligungsbescheid für den legalen Aufenthalt und die Arbeitserlaubnis in den USA ausreicht; ein Visumsstempel im Pass ist nur für die Wiedereinreise erforderlich. Sie empfiehlt, für geschäftskritische Reisen die Bearbeitung in Drittstaaten zu prüfen – Mexiko-Stadt und Toronto bieten derzeit eine durchschnittliche Bearbeitungszeit von zwei Wochen – während Personen in Indien den CGI Federal-Portal viermal täglich beobachten sollten, um freigegebene Termine schnell zu ergattern. Personal- und Mobilitätsteams sollten Reise-Richtlinien anpassen, um (a) unnötige H-1B-Stempelreisen zu vermeiden, (b) mindestens vier Wochen Pufferzeit nach dem Interview vor Projektbeginn einzuplanen und (c) alternative Visakategorien (z. B. B-1 statt H-1B) für Notfallbesuche zu organisieren, sofern zulässig.
Quelle: The Times of India

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