EU-Mitgliedstaaten verlängern Kontrollen an den Binnengrenzen des Schengen-Raums und setzen damit Geschäftsreisende in Belgien unter Druck
Wallonien aktualisiert Online-Richtlinien für ausländische Arbeitserlaubnisanträge
Das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU ersetzt Passstempel an den belgischen Grenzen
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Stundenlange Warteschlangen am ersten Tag: Belgische Flughäfen und Fluggesellschaften fordern mehr Flexibilität bei der Einführung des EES
ACI Europe und Airlines for Europe berichteten am 10. April, dem ersten Tag der verpflichtenden Nutzung des EES, von zwei- bis dreistündigen Warteschlangen an den Grenzen und Dutzenden verpasster Passagiere am Flughafen Brüssel. Sie fordern die EU auf, den Grenzschutzaufsichten zu erlauben, die biometrische Erfassung vorübergehend auszuschalten, wenn die Warteschlangen zu lang werden. Ohne diese Flexibilität drohen Belgien laut ihren Angaben Kettenreaktionen bei Flugverspätungen und ein erheblicher Imageschaden.
Geschäftsreisende werden geraten, vier Stunden früher anzureisen, da biometrische Kontrollen an der belgischen Grenze zu Verzögerungen führen
Business Traveller warnt Unternehmen, die Mitarbeiter über den Flughafen Brüssel schicken, mit bis zu vier zusätzlichen Stunden für die Grenzkontrolle nach dem Start des EES zu rechnen. Die erstmalige biometrische Erfassung verlängert die Warteschlangen, gefährdet enge Anschlussflüge und Geschäftsreisen am selben Tag. Sofortige Anpassungen der Richtlinien – frühere Ankunft am Flughafen, längere Zwischenstopps und Notfallpläne – werden dringend empfohlen.
Brüsseler Branchenverbände fordern die EU auf, bei zunehmenden Störungen durch das EES „eine Pause einzulegen“
Die Anadolu-Agentur berichtet, dass die in Brüssel ansässigen Organisationen ACI Europe und A4E die Europäische Kommission auffordern, nach dem ersten Tag des EES vorübergehend auf biometrische Kontrollen zu verzichten. Am ersten Tag hatten diese Kontrollen zu Flugabflügen ohne Dutzende verspäteter Passagiere geführt. Der belgische Tourismussektor befürchtet erhebliche Schäden für das Geschäftsreisemarktsegment, insbesondere für Meetings und Events, falls vor dem Sommeransturm keine Flexibilität gewährt wird.