
Ab dem 1. April 2026 müssen Besucher, die in Barcelona übernachten, mit höheren Nächtigungsabgaben rechnen, da die Stadt die letzte Phase der Überarbeitung der Tourismussteuer in Katalonien aktiviert hat. Ein Aufenthalt in einem Fünf-Sterne-Hotel kostet nun insgesamt 12 € pro Person und Nacht, statt 7,50 € im Jahr 2025, während Vier-Sterne-Hotels auf 8,40 € steigen. Kurzzeitvermietungen zahlen 9,50 € und Kreuzfahrtpassagiere bis zu 11 €, abhängig von der Dauer des Aufenthalts. Der kommunale Zuschlag von 5 € bleibt mindestens bis März 2027 bestehen und wird teilweise für bezahlbare Wohnprojekte verwendet, um der lokalen Unzufriedenheit über den Massentourismus entgegenzuwirken. Reuters hatte zuvor eine mögliche Obergrenze von 15 € genannt, doch aktuell liegt die Höchstgrenze für gewöhnliche Aufenthalte in der Stadt bei 12 €. Für Arbeitgeber, die Langzeitunterkünfte oder Konferenzen vor Kreuzfahrten organisieren, sind die neuen Sätze kein Kleingeld mehr: Ein viertägiges Team-Meeting für zehn Mitarbeiter in einem Vier-Sterne-Hotel verursacht allein 336 € Steuern. Mobilitätsmanager sollten ihre Tagesgeldbudgets anpassen und, falls Kostenkontrolle entscheidend ist, Unterkünfte außerhalb der Stadtgrenzen in Betracht ziehen, wo nur die niedrigere regionale Abgabe gilt. Auswirkungen auf den Kreuzfahrtsektor: Höhere Hafen-Tagesgebühren könnten Barcelonas Pläne beschleunigen, kurze Kreuzfahrtaufenthalte zu begrenzen und einen Teil des Verkehrs nach Tarragona oder Valencia zu verlagern. Betreiber werden voraussichtlich die Erhöhung direkt an die Passagiere in Form angepasster Hafenentgelte weitergeben.
Quelle: Adept Traveler
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