
Nur zwei Jahre nach Einführung des Electronic Travel Authorisation (ETA)-Systems hat das Vereinigte Königreich die Gebühr für die digitale Reisegenehmigung von 16 auf 20 Pfund erhöht. Der höhere Preis gilt für alle Anträge, die ab dem 8. April eingereicht werden, und wurde in der Immigration and Nationality (Fees) Order 2026 bestätigt. Die ETA ist für visumfreie Staatsangehörige – darunter Reisende aus den USA, Australien und den Golfstaaten – verpflichtend, die bis zu sechs Monate geschäftlich oder touristisch im UK bleiben möchten. Da Geschäftsreisende etwa ein Drittel der ETA-Inhaber ausmachen, könnten die zusätzlichen 4 Pfund pro Person die Kosten für häufige Geschäftsreisen spürbar erhöhen. Regierungsvertreter begründen die Erhöhung mit der Finanzierung biometrischer Verbesserungen und Risikoanalyse-Algorithmen an der „digitalen Grenze“ des UK. Dennoch bleibt die Gebühr günstiger als das US-ESTA (21 USD/17 Pfund) und Kanadas eTA (7 CAD/4 Pfund), ist aber teurer als das kommende EU-ETIAS (7 Euro/6 Pfund). Reiseverantwortliche sollten sicherstellen, dass Buchungstools und Genehmigungsprozesse die neuen Kosten widerspiegeln und Mitarbeiter daran erinnern, dass eine ETA zwei Jahre gültig ist und mehrere Reisen abdeckt. Unternehmen, die Kurzzeitentsendungen über die Business Visitor-Regelung unterstützen, sollten prüfen, ob die Reisekostenbudgets der Mitarbeiter entsprechend angepasst wurden.
Quelle: ETA Visa UK
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