
Mit dem viertägigen „San Yue San“-Feiertag in Guangxi vom 17. bis 20. April bereitet sich der internationale Flughafen Nanning Wuxu auf einen starken Passagieranstieg vor, bei dem mehr als 8.200 Grenzübertritte erwartet werden. Die Einwanderungsbehörden werden rund um die Uhr im Schichtbetrieb arbeiten, zweisprachige Beschilderungen anbringen und dynamische Spurzuweisungen einsetzen, um das Versprechen „随到随办“ (sofortige Abfertigung bei Ankunft) zu gewährleisten. Der Anstieg wird durch Chinas schnell wachsendes Netzwerk an visafreien Abkommen mit südostasiatischen Ländern befeuert. Inhaber regulärer Reisepässe aus Singapur, Thailand und Malaysia genießen bereits eine 30-tägige visafreie Einreise, und Kambodscha wird ab dem 15. Juni hinzukommen. Auch chinesische Urlauber sind sehr interessiert: Eine lokale Reisende berichtete, sie könne jetzt „einfach ein Ticket kaufen und losfahren“ nach Bangkok und Kuala Lumpur. Nanning ist zudem einer von 60 nationalen Flughäfen, die Bürgern aus 55 Ländern einen 240-stündigen visafreien Transit erlauben, was den Flughafen zu einem attraktiven Ausgangspunkt für Kurztrips in die Karstlandschaft Guangxis macht, bevor es weiter zu ASEAN-Drehkreuzen geht. Um den Passagierfluss zu optimieren, hat die Grenzstation ihre Transitvisabeschilderung überarbeitet und englischsprachige Mitarbeiter zu Stoßzeiten eingesetzt. Für Fluggesellschaften und Reiseveranstalter ist die Botschaft klar: Die Kapazitäten auf den neun ASEAN-Strecken des Flughafens – derzeit etwa 70 Flüge pro Woche – müssen sorgfältig ausbalanciert werden, insbesondere da Guangxi verstärkt Mehrzielpakete anbietet, die Li-Fluss-Kreuzfahrten mit Verlängerungen nach Vietnam oder Laos kombinieren.
Quelle: China News Service