
Die Nationale Einwanderungsbehörde Chinas (NIA) hat heute, am 15. April 2026, das lang erwartete elektronische Reisegenehmigungssystem für Grenzkontrollzonen eingeführt. Das neue Dokument wird als 2D-Barcode in der „NIA 12367“-App sowie in den Mini-Programmen von WeChat und Alipay gespeichert und ersetzt die bisherige Papiergenehmigung („边境管理区通行证“), die chinesische Staatsbürger und Einwohner bislang persönlich beantragen mussten, um eingeschränkte Grenzgebiete wie den Khunjerab-Pass in Xinjiang, Ruili in Yunnan oder die tibetische Grenze zu Nepal zu betreten. Papiergenehmigungen werden nicht mehr ausgestellt, sind aber bis zum Ablaufdatum weiterhin gültig.
Die elektronische Genehmigung ist bis zu drei Monate gültig und kann vollständig online von Festlandbewohnern ab 16 Jahren beantragt werden. Antragsteller laden ein Passfoto hoch, wählen die gewünschten Landkreise aus, zahlen die Gebühr von 15 ¥ digital und erhalten die Genehmigung innerhalb von 24 Stunden. Für dringende Reisen versprechen mehrere Provinz-Polizeibehörden eine „sofortige“ Ausstellung innerhalb einer Stunde nach erfolgreicher Antragstellung.
Die Digitalisierung beseitigt zwei langjährige Probleme für inländische Geschäftsreisende: Erstens müssen Unternehmen, die in Grenzregionen Bergbau-, Logistik- oder Infrastrukturprojekte betreiben, keine Mitarbeiter mehr zu den Ein- und Ausreisestellen auf Landkreisebene schicken, um Papierstapel einzureichen; die Personalabteilungen können Genehmigungen zentral verwalten. Zweitens können Touristen, die neu beliebte Selbstfahrerouten entlang der chinesisch-russischen und chinesisch-kasachischen Grenze nutzen, ihre Anträge nun wetterabhängig und kurzfristig stellen, statt Wochen im Voraus zu planen.
Die Behörden rechnen damit, dass das Antragsvolumen diesen Sommer um mindestens 40 Prozent steigen wird, da Outdoor-Fans die Grenzregionen besuchen und lokale Regierungen in Xinjiang und Heilongjiang die e-Genehmigung in ihre digitalen „All-in-One“-Tourismus-Pässe integrieren. Grenzkontrollstellen haben ihre QR-Code-Leser auf die digitale Berechtigung umgerüstet und mehrsprachige Kioske installiert, an denen ausländische Begleiter ihre eigenen Reisedokumente und Reisepläne überprüfen können.
Für multinationale Unternehmen reduziert die Umstellung den bürokratischen Aufwand für Ingenieure und Prüfer, die regelmäßig Fabriken oder Windparks innerhalb der Grenzkontrollzone besuchen müssen. Firmen sollten ihre Reiserichtlinien an den rein digitalen Prozess anpassen und Mitarbeiter daran erinnern, die NIA 12367-App vor der Abreise herunterzuladen, da die Mobilfunkabdeckung in abgelegenen Landkreisen lückenhaft sein kann. Lokale Tochtergesellschaften mit häufigen Besuchern können bei der Polizeibehörde eine kollektive Verwaltung der e-Genehmigungen beantragen, um Sammelanträge zu stellen und den Status in Echtzeit zu verfolgen.
Die elektronische Genehmigung ist bis zu drei Monate gültig und kann vollständig online von Festlandbewohnern ab 16 Jahren beantragt werden. Antragsteller laden ein Passfoto hoch, wählen die gewünschten Landkreise aus, zahlen die Gebühr von 15 ¥ digital und erhalten die Genehmigung innerhalb von 24 Stunden. Für dringende Reisen versprechen mehrere Provinz-Polizeibehörden eine „sofortige“ Ausstellung innerhalb einer Stunde nach erfolgreicher Antragstellung.
Die Digitalisierung beseitigt zwei langjährige Probleme für inländische Geschäftsreisende: Erstens müssen Unternehmen, die in Grenzregionen Bergbau-, Logistik- oder Infrastrukturprojekte betreiben, keine Mitarbeiter mehr zu den Ein- und Ausreisestellen auf Landkreisebene schicken, um Papierstapel einzureichen; die Personalabteilungen können Genehmigungen zentral verwalten. Zweitens können Touristen, die neu beliebte Selbstfahrerouten entlang der chinesisch-russischen und chinesisch-kasachischen Grenze nutzen, ihre Anträge nun wetterabhängig und kurzfristig stellen, statt Wochen im Voraus zu planen.
Die Behörden rechnen damit, dass das Antragsvolumen diesen Sommer um mindestens 40 Prozent steigen wird, da Outdoor-Fans die Grenzregionen besuchen und lokale Regierungen in Xinjiang und Heilongjiang die e-Genehmigung in ihre digitalen „All-in-One“-Tourismus-Pässe integrieren. Grenzkontrollstellen haben ihre QR-Code-Leser auf die digitale Berechtigung umgerüstet und mehrsprachige Kioske installiert, an denen ausländische Begleiter ihre eigenen Reisedokumente und Reisepläne überprüfen können.
Für multinationale Unternehmen reduziert die Umstellung den bürokratischen Aufwand für Ingenieure und Prüfer, die regelmäßig Fabriken oder Windparks innerhalb der Grenzkontrollzone besuchen müssen. Firmen sollten ihre Reiserichtlinien an den rein digitalen Prozess anpassen und Mitarbeiter daran erinnern, die NIA 12367-App vor der Abreise herunterzuladen, da die Mobilfunkabdeckung in abgelegenen Landkreisen lückenhaft sein kann. Lokale Tochtergesellschaften mit häufigen Besuchern können bei der Polizeibehörde eine kollektive Verwaltung der e-Genehmigungen beantragen, um Sammelanträge zu stellen und den Status in Echtzeit zu verfolgen.
Quelle: Sina Finance/IT之家
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