
Neue Daten, die heute veröffentlicht wurden, zeigen, dass die Häfen in Xinjiang im ersten Quartal 2026 insgesamt 102,9 Millionen grenzüberschreitende Passagiere abgefertigt haben – ein Anstieg von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders bemerkenswert: 18,1 Millionen dieser Einreisen – über 70 Prozent aller ausländischen Ankünfte – erfolgten unter visafreien Regelungen, was einem Zuwachs von 34,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Verantwortlich für den Boom machen die Behörden zwei Faktoren: Die Entscheidung Pekings, ab Februar Kanadiern und Briten eine 30-tägige visafreie Einreise zu ermöglichen, sowie die Aufnahme neuer Direktflüge von Urumqi nach Astana, Islamabad und Mailand. Lokale Reiseveranstalter berichten, dass Geschäftsdelegationen inzwischen routinemäßig Fabrikbesuche in der Wirtschafts- und Technologiezone Urumqi mit Freizeitaufenthalten in Turpan oder Kashgar kombinieren. Um dem Ansturm gerecht zu werden, haben die Grenzpolizei zusätzliche E-Gate-Schleusen am Flughafen Urumqi Diwopu installiert und die Landgrenzkontrollen in Khorgos mit Gesichtserkennungskiosken ausgestattet, die speziell auf Winterkleidung und Kopfbedeckungen abgestimmt sind. Die Abfertigungszeit für Busreisen konnte laut Pilotstatistiken des IT-Amtes der NIA von 20 auf 8 Minuten pro Gruppe reduziert werden. Für Unternehmen bedeutet das: Der Nordwesten Chinas öffnet sich zunehmend für Investitionsreisen im Bereich Energie und Konsumgüter. Mobilitätsmanager sollten jedoch beachten, dass Reisende, die weiter ins Grenzkontrollgebiet vordringen wollen, ab heute eine neue elektronische Grenzgenehmigung benötigen, die landesweit eingeführt wurde.
Quelle: Guangming Daily / Tianshan Net
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