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Polizei warnt vor Betrug: Ausländische Studierende werden mit falschen Geldwäsche-Ermittlungen nach Hongkong gelockt

Apr. 23, 2026
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Polizei warnt vor Betrug: Ausländische Studierende werden mit falschen Geldwäsche-Ermittlungen nach Hongkong gelockt
Das Anti-Betrugs-Koordinationszentrum von Hongkong gab am 22. April eine Warnung heraus, nachdem ein grenzüberschreitender Betrugsfall aufgedeckt wurde. Dabei gaben sich Kriminelle als Festland-Polizeibeamte aus und überredeten mindestens neun Studierende aus Großbritannien, Australien und anderen Ländern, nach Hongkong zu fliegen, um dort Gold als „Beweismaterial“ in fingierten Geldwäscheuntersuchungen zu kaufen. Die individuellen Verluste lagen zwischen 740.000 und 1,57 Millionen HKD.

Die Vorgehensweise zeigt ein neues Risiko für Berater im Bereich Mobilität und Auslandsstudium: Die Opfer wurden im Ausland kontaktiert, angewiesen, die Ermittlungen geheim zu halten, und aufgefordert, sofort nach Hongkong zu reisen – ohne die üblichen Sicherheitsprüfungen für Reisen. Nach ihrer Ankunft wurden sie zu Juweliergeschäften gebracht, um Goldkügelchen zu kaufen, die anschließend an lokale Komplizen der Betrüger übergeben wurden.

Polizei warnt vor Betrug: Ausländische Studierende werden mit falschen Geldwäsche-Ermittlungen nach Hongkong gelockt


Der Fall hat Forderungen nach einer engeren Informationsweitergabe zwischen Fluggesellschaften, Bildungsagenturen und Einwanderungsbehörden ausgelöst, um ungewöhnliche, kurzfristig gebuchte Einweg-Reiserouten von Studierenden frühzeitig zu erkennen. Universitäten mit Austauschprogrammen in Hongkong überprüfen derzeit ihre Vorab-Informationsveranstaltungen, um Aufklärung über Betrugsmaschen einzubauen, während Versicherer ihre Policen hinsichtlich Betrugsverluste bei Notfallreisen neu bewerten.

Aus Sicht der Einwanderungskontrolle unterstreicht der Vorfall die Herausforderung, legitime Studienreisen zu erleichtern und gleichzeitig bei kurzfristigen Ankünften mit großen Bargeld- oder Wertgegenständen erhöhte Sorgfalt walten zu lassen. Beobachter erwarten, dass das Einwanderungsamt die Kontrollen am Flughafen verschärft und mit den Cybercrime-Einheiten der Polizei zusammenarbeitet, um künftige Fälle zu verhindern.

Für globale Mobilitätsteams ist der Vorfall eine Mahnung, Betrugsprävention fest in die Fürsorge-Schulungen zu integrieren – besonders für junge Entsandte und Praktikanten, die mit den regulatorischen Gegebenheiten in Hongkong wenig vertraut sind.
Quelle: South China Morning Post

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