
Die Nationale Einwanderungsbehörde Chinas (NIA) hat zum 15. April 2026 die landesweite Einführung des elektronischen Grenzverwaltungsbereichs-Permits (e-BMAP) gestartet und die Ausstellung der alten Papierdokumente offiziell eingestellt. Eine ausführliche Umsetzungsanweisung, die am 23. April über die öffentlichen Sicherheitsbehörden der Provinzen verbreitet wurde, erklärt, wie Einwohner und bestimmte Ausländer das Permit nun vollständig über das Smartphone beantragen, herunterladen und vorzeigen können.
Das BMAP ist erforderlich, um die rund 2.000 Kilometer langen Sperrzonen entlang der Landgrenzen Chinas zu 14 Nachbarländern zu passieren. Bisher mussten Antragsteller in Polizeistationen auf Kreisebene persönlich vorsprechen, Fotos einreichen und bis zu fünf Werktage auf das Papierdokument warten. Mit dem neuen System können Festlandbewohner ab 16 Jahren den Antrag über die App „NIA 12367“ oder die Mini-Programme auf WeChat und Alipay stellen und erhalten innerhalb von Minuten ein QR-codiertes Permit, das bis zu drei Monate gültig ist. Beim Grenzübertritt muss das e-Permit zusammen mit dem Personalausweis vorgezeigt werden.
Die NIA gibt an, dass die Umstellung jährlich rund drei Millionen Arbeitsstunden einspart und die Verwaltungskosten um 60 Prozent senkt. Zudem erhalten Grenzbeamte Echtzeitdaten über das Reiseaufkommen, was die Risikobewertung verbessert. Für Unternehmen, die in Grenzregionen von Xinjiang bis Yunnan Bergbau-, Logistik- oder Bauprojekte betreiben, bedeutet das digitale Permit, dass Ingenieure kurzfristig umdisponiert werden können, ohne dass Mitarbeiter für die Formalitäten in ihre Heimatstadt zurückkehren müssen.
Ausländer, Bewohner Hongkongs und Macaos sowie Minderjährige unter 16 Jahren müssen vorerst weiterhin persönlich beantragen. Die NIA plant jedoch bis Jahresende einen Pilotversuch, der es Langzeit-Arbeitserlaubnisinhabern ermöglicht, das Online-System zu nutzen. Multinationale Unternehmen werden dazu angehalten, ihre aktuellen Einsatzpläne zu überprüfen und die Reisegenehmigungssoftware so zu aktualisieren, dass Teams vor Ort Screenshots des e-Permits anstelle von eingescannten Papierdokumenten anhängen.
Wichtig ist auch die Klarstellung der Compliance-Regeln: Der QR-Code muss jederzeit scannbar bleiben, Screenshots dürfen nicht verändert werden, und jede Änderung der mit dem Permit verknüpften Handynummer führt zur automatischen Ungültigkeit. Verstöße können zum Entzug der Grenzzugangserlaubnis für Einzelpersonen und deren Sponsoren führen. Personal- und Sicherheitsverantwortliche sollten daher mobile Geräteprüfungen in die Abreiseprotokolle integrieren.
Das BMAP ist erforderlich, um die rund 2.000 Kilometer langen Sperrzonen entlang der Landgrenzen Chinas zu 14 Nachbarländern zu passieren. Bisher mussten Antragsteller in Polizeistationen auf Kreisebene persönlich vorsprechen, Fotos einreichen und bis zu fünf Werktage auf das Papierdokument warten. Mit dem neuen System können Festlandbewohner ab 16 Jahren den Antrag über die App „NIA 12367“ oder die Mini-Programme auf WeChat und Alipay stellen und erhalten innerhalb von Minuten ein QR-codiertes Permit, das bis zu drei Monate gültig ist. Beim Grenzübertritt muss das e-Permit zusammen mit dem Personalausweis vorgezeigt werden.
Die NIA gibt an, dass die Umstellung jährlich rund drei Millionen Arbeitsstunden einspart und die Verwaltungskosten um 60 Prozent senkt. Zudem erhalten Grenzbeamte Echtzeitdaten über das Reiseaufkommen, was die Risikobewertung verbessert. Für Unternehmen, die in Grenzregionen von Xinjiang bis Yunnan Bergbau-, Logistik- oder Bauprojekte betreiben, bedeutet das digitale Permit, dass Ingenieure kurzfristig umdisponiert werden können, ohne dass Mitarbeiter für die Formalitäten in ihre Heimatstadt zurückkehren müssen.
Ausländer, Bewohner Hongkongs und Macaos sowie Minderjährige unter 16 Jahren müssen vorerst weiterhin persönlich beantragen. Die NIA plant jedoch bis Jahresende einen Pilotversuch, der es Langzeit-Arbeitserlaubnisinhabern ermöglicht, das Online-System zu nutzen. Multinationale Unternehmen werden dazu angehalten, ihre aktuellen Einsatzpläne zu überprüfen und die Reisegenehmigungssoftware so zu aktualisieren, dass Teams vor Ort Screenshots des e-Permits anstelle von eingescannten Papierdokumenten anhängen.
Wichtig ist auch die Klarstellung der Compliance-Regeln: Der QR-Code muss jederzeit scannbar bleiben, Screenshots dürfen nicht verändert werden, und jede Änderung der mit dem Permit verknüpften Handynummer führt zur automatischen Ungültigkeit. Verstöße können zum Entzug der Grenzzugangserlaubnis für Einzelpersonen und deren Sponsoren führen. Personal- und Sicherheitsverantwortliche sollten daher mobile Geräteprüfungen in die Abreiseprotokolle integrieren.